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13. Juni

Latein

Lässt sich das abschätzen, ob heute in Deutschland ein höherer Anteil der Bevölkerung Latein beherrscht als etwa im Mittelalter? Damals war das Beherrschen des Lateinischen für jeden Gebildeten Standard, das ist heute nicht mehr so. Dafür hat sich die Bevölkerungszahl seit damals vervielfacht. Bedeutet das in der Summe, dass auch der prozentuale Anteil der Lateinsprecher zugenommen hat? Und gibt es in der Frage ggf. signifikante Unterschiede zu anderen Ländern, etwa Großbritannien, Frankreich oder Italien? --Proofreader (Diskussion) 13:39, 13. Jun. 2022 (CEST)

    Zum Einstieg ein paar erste Zahlen aus Wikipedia-Artikeln: Laut Latein#Schule und Universität lernen in Deutschland heute ein Drittel der Gymnasiasten Latein (von "beherrschen" steht da freilich nichts), während laut Abiturientenquote#Chronologische Übersicht für Deutschland der Anteil der Studienberechtigten (also grob der Abiturienten) von 5% 1950 (nur Zahlen für Westdeutschland) bis 2002 auf über 39% gestiegen ist. Selbst wenn 1950 alle Abiturienten (also 5% der Bevölkerung) Latein gelernt haben sollten, wären es heute demnach deutlich mehr Lateiner (ein Drittel von ca. 40% sind etwa 13%). 1950 ist natürlich nicht das was man landläufig unter Mittelalter versteht, aber da haben wir zumindest mal einen Trend für die jüngere Zeit. --Karotte Zwo (Diskussion) 13:53, 13. Jun. 2022 (CEST)
      Ich würde auch meinen, dass zunächst einmal zu klären wäre, wer „Lateinsprecher“ ist: Ich denke, dass heute nur wenige Leute so gut Latein beherrschen, wie es für Gebildete früherer Jahrhunderte üblich war. Lateinunterricht an der Schule oder ein Latinum reichen dafür freilich nicht. Auch was die zeitliche Einordnung anbelangt, denke ich, dass man spezifizieren müsste. Ich würde annehmen (kann das aber leider nicht belegen), dass es um 1200 viel weniger Lateinsprecher gab als etwa 1600. --GALTZAILE PPD () 15:19, 13. Jun. 2022 (CEST)
    Dafür hat sich die Bevölkerungszahl seit damals vervielfacht. Bedeutet das in der Summe, dass auch der prozentuale Anteil der Lateinsprecher zugenommen hat? Dem Zusammenhang dieser beiden Sätze wohnt keine Logik inne. Geht es Dir um den prozentualen Anteil der Lateinkenner oder um die absolute Anzahl (die sich dem ersten Satz gemäß in der Tat erhöht haben könnte)? Für den prozentualen Zusammenhang geht es eher um den Anteil der Lateinkenner unter den Gebildeten (gesunken) und den Anteil der Gebildeten in der Bevölkerung (gestiegen) und wie die sich letztendlich austarieren. Für die "Sprecher" kann ich eine eindeutige Prognose abgeben (gesunken), für grundlegende bis mittelstarke analytische Lateinkenntnisse kann es wiederum anders aussehen. Als 15-Punkte-im-Abi-Lateinleistungskursler habe ich nie Latein "sprechen" können, allenfalls fragmentarisch gehaspelt. -- 79.91.113.116 15:21, 13. Jun. 2022 (CEST)
    Was ist mit "beherrschen" gemeint? Im Mittelalter war Latein die Gelehrtensprache, das heißt, die Gelehrten konnten Latein nicht nur lesen und ins Deutsche übersetzen, sondern auch Latein sprechen und schreiben. Heute ist das vermutlich nur bei Personen der Fall, die tatsächlich Latein studiert haben. --Digamma (Diskussion) 15:26, 13. Jun. 2022 (CEST)
    Im Spätmittelalter haben mindestens 80 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft gearbeitet. Dann gab es noch Handwerker, Händler usw. Gebildete mit Lateinkenntnissen dürften also übern Daumen einen einstelligen Prozentsatz ausgemacht haben. Rainer Z ... 15:34, 13. Jun. 2022 (CEST)
    Die Qualität einiger mittelalterlicher Lateinsprachiger Urkunden lässt zweifeln, dass da so viele Leute wirklich Latein fließend geschrieben und gesprochen haben. sуrcrо.педія 15:45, 13. Jun. 2022 (CEST)
    Wenigstens kurz hinschauen sollte man vielleicht auch mal bei den Katholiken. Mindestens bis in die 1970er Jahre habe ich in Deutschland noch Sonntagsmessen mit lateinischer Liturgie erlebt (Lesung, Predigt, Fürbitten usw. natürlich auf deutsch). Einige Kirchen haben das damals 1x im Monat angeboten. Viele Gläubige haben, obwohl sie die Sprache nur bruchstückhaft verstanden haben, sehr daran festgehalten, weil es die religiöse Lingua franca war, die es einem u.a. erlaubt hat, sich auch im Urlaub in ausländischen Kirchen zu Hause zu fühlen. Bis zur Reformation dürfte im deutschen Sprachraum die gesamte christliche Bevölkerung mit dem Lateinischen wenigstens wöchentlich konfrontiert worden sein. Mehr z.B. in unseren Artikeln Sakralsprache und Zweites Vatikanisches Konzil. --Stilfehler (Diskussion) 17:45, 13. Jun. 2022 (CEST)
      Vor der Liturgiereform hat der Pfarrer die lateinischen Gebete aber leise gesprochen. Geantwortet (anstelle der Gemeinde) haben die Ministranten (die natürlich von dem, was sie sagen mussten, kein Wort verstanden). Die Gemeinde hat davon fast nichts mitbekommen. --Digamma (Diskussion) 20:50, 13. Jun. 2022 (CEST)
        Hm, das stimmt mit meiner persönlichen Erfahrung so nicht überein. In meinem Umfeld gibt es auch heute immer noch Laien (keine Ministranten oder Lektoren), die die lateinische Liturgie so verinnerlicht haben, dass sie ohne nachzuschlagen eine ganze Messe soufflieren könnten. Allerdings mag es da regionale Unterschiede gegeben haben. --Stilfehler (Diskussion) 23:31, 13. Jun. 2022 (CEST)
          Es gibt ja auch nach der Liturgiereform noch lateinische Messen. Bei uns waren (oder sind?) z.B. die "Hochämter" an wichtigen Feiertagen immer in lateinischer Sprache. Der Chor singt dazu auch die Messe auf Latein. Daher kann ich auch einige lateinische Messtexte zumindest teilweise auswendig. --Digamma (Diskussion) 09:02, 14. Jun. 2022 (CEST)
    Ich stelle in Frage, dass in Deutschland heute ein Drittel der Gymnasiasten Latein lernen. In Lateinunterricht#Zukunft_des_Faches stehen ganz andere, m. E. realistischere Zahlen. Damit gehen die o.a. Rechnungen anders auf. --94.217.34.171 17:50, 13. Jun. 2022 (CEST)
      Da heutzutage nur noch maximal 1600 Wörter im Lateinunterricht gelernt werden (aber nur im LK; sonst weniger) und meine erst 40 Jahre zurückliegende Schulzeit mir mindestens das Doppelte an Wörtern beibrachte (was ich im fast täglichen Umgang mit Latein-Schülern deutlich als Vorteil empfinde, da ich fast nichts im Lexikon nachsehen muß) und mir außerdem bekannt ist, daß man in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts erheblich mehr lernte als wir in den 70ern, wage ich die Behauptung, wer im Mittelalter Latein konnte, beherrschte erheblich mehr als heute Latein-Lernende. Zumal alle Vorlesungen auf Latein stattfanden. --Heletz (Diskussion) 07:43, 14. Jun. 2022 (CEST)
      Da steht 23% statt einem Drittel der Gymnasiasten, und bereits fertig ausgerechnet um die 10% der Schüler (verschiedene Angaben von verschiedenen Bundesländern zu verschiedenen Zeiten). Das ist natürlich niedriger, aber bedeutet immer noch mehr Lateinlerner heute als überhaupt Gymnasiasten früher. --Karotte Zwo (Diskussion) 09:06, 14. Jun. 2022 (CEST)
    unrepräsentative Beobachtung bei meinen Studies; einige (geschätzt ein Viertel) sagt, dass sie Latein als Fach hatten, aber die meisten sind nicht in der Lage, auch nur einfache Sachen zu verstehen oder gar zu sprechen. Ein Sapere aude kriegen die meisten zwar noch hin, auch weil Kant heute noch ein Teil des Unterrichts ist, aber Quod licet Iovi, non licet bovi überfordert die meisten :-) --Elrond (Diskussion) 11:37, 14. Jun. 2022 (CEST)
      In der DDR hatte "so gut wie niemand" Lateinunterricht. Spielt die Sprache außerhalb der katholischen Kirche und historischen Forschung heute im allgemeinen Leben überhaupt noch eine Rolle? Warum sollte ein Schüler das wählen, jede andere Sprache bringt doch praktische Vorteile. Im Mittelalter konnten nur sehr wenige Menschen lesen und schreiben, hat den der normale Bauer in der Kirche Latein gesprochen? --Ralf Roletschek (Diskussion) 18:19, 14. Jun. 2022 (CEST)
        In Biologie, Pharmazie und Medizin sind doch noch sehr viele Fachtermini in Latein. Im Ostblock wurden ja sogar Medikamentennamen latinisiert. Latein#Wissenschaften nennt außerdem Jura, Meteorologie und Astronomie. --Rôtkæppchen₆₈ 18:26, 14. Jun. 2022 (CEST)
          Ob die Tatsache, dass viele Fachbegriffe und Bezeichnungen aus dem Lateinischen stammen, wirklich ein Grund ist, die Sprache zu lernen? --Digamma (Diskussion) 19:16, 14. Jun. 2022 (CEST)
              Die Begründung, warum jemand Latein lernen soll, ist nicht immer nachvollziehbar; das kann auch ziemlich obsolet und reine Traditionssache sein. Ich musste das kleine Latinum nachweisen, um als empirische Medienwissenschaftlerin (!) promovieren zu können. Nach der Prüfung habe ich das Latein in noch kürzerer Zeit wieder vergessen, als ich gebraucht habe, um es vorher in den Kopf hineinzubekommen. --Stilfehler (Diskussion) 22:20, 14. Jun. 2022 (CEST)
                Ich, der ich leider kein Latein in der Schule hatte, frage mich immer wieder, was die Menschen eigentlich gegen Latein haben. Unter anderem ermöglicht Latein den Zugang zu einer reichhaltigen Überlieferung und Literatur aus mehr als zwei Jahrtausenden und ist eine interessante Sprache. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 22:58, 14. Jun. 2022 (CEST)
                  Hat hier ja gar keiner was gegen Latein gesagt :-). --Stilfehler (Diskussion) 23:32, 14. Jun. 2022 (CEST)
                  Wer liest denn wirklich lateinische Literatur im Original? Und müsste man da nicht eher Griechisch lernen? --Digamma (Diskussion) 09:35, 15. Jun. 2022 (CEST)
              Geltungskonsum - Latein lernt man, um zu demonstrieren, dass man einer Klasse zugehörig ist, in der man es sich leisten kann seine Zeit für eine völlig zweckfreie Tätigkeit aufwendet anstatt darin etwas nützliches zu lernen/tun. Lateinkenntnisse sind ein Signal für Klassenzugehörigkeit. Grüße --h-stt !? 19:43, 22. Jun. 2022 (CEST)
            Ich hatte nie Latein in der Schule, aber ein Freund, der sogar zu einem Lateinstammtisch geht, meint, dass er ohne Latein auch die deutsche Grammatik nicht richtig verstanden hätte und auch nicht die englische und französische. Das, was ich an Terminologie in den Naturwissenschaften brauche, habe ich mit autodidaktisch beigebracht und fand das recht mühsam, denn tump auswendig lernen wollte ich nicht.. Kollegen, die Latein hatten, taten sich dabei allerdings leichter. Meine Frau musste in den 1980ern als Biologiestudentin ohne Latinum und Graecum eine Vorlesung in Terminologie belegen und fand das sehr hilfreich. --Elrond (Diskussion) 21:57, 14. Jun. 2022 (CEST)
              Ich habe die deutsche Grammatik auch erst verstanden, nachdem ich die englische Grammatik beackern musste. Heute ist Englisch die Sprache der Wissenschaft und die Lingua Franca des Handels und der Geschäftswelt. Meiner Meinung nach ist die Kultuspolitik reichlich rückwärts gewandt, wenn sie noch immer den Lehrtraditionen nachhängt, statt sich von den Arbeitsperspektiven leiten zu lassen. So lernt man für die Schule Latein und Englisch fürs Leben. Yotwen (Diskussion) 09:21, 15. Jun. 2022 (CEST)
                Latein ist doch nirgendwo Pflichtfach, sondern immer nur Wahlpflichtfach. Insofern verstehe ich die Kritik nicht. --Digamma (Diskussion) 09:33, 15. Jun. 2022 (CEST)
                  Zugangsvoraussetzungen sind deiner Meinung nach keine Pflichten? Yotwen (Diskussion) 09:44, 15. Jun. 2022 (CEST)
                      Hallo Yotwen, für welche Studienfächer ist Latein bzw. ein Latinum heute noch Pflicht? Selbst in Theologie und Geschichte ist es das nicht mehr. --Elrond (Diskussion) 21:11, 24. Jun. 2022 (CEST)
                        Da, wo man sich mit der Sprache auseinandersetzen muss? Mediävistik? Latinistik? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 21:14, 24. Jun. 2022 (CEST)
                        Zu meiner Studienzeit mussten Theologen noch Latein, Griechisch und Hebräisch lernen. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass das heute nicht mehr der Fall ist. --Digamma (Diskussion) 08:35, 25. Jun. 2022 (CEST)
                          Wenn man dem hier Glauben schenken mag, ist Latein/Latinum bei vielen Studiengängen zwar keine Zugangsvoraussetzung mehr, es muss aber im Laufe des Grundstudiums (äh ich meine natürlich Bachelorstudiums) irgendwie abgeleistet werden, und wenn man gar ins Hauptstudium (Masterstudium) will, ist es dort wiederum bei vielen Fächern eine Zugangsvoraussetzung. In den MINT-Fächern, speziell Biologie ist es seit langem keine Zugangsvoraussetzung mehr, einige Unis verlangen dann im Laufe des Studiums sog. Terminologiekurse, die aber keine allzu hohe Hürde darstellen. --Elrond (Diskussion) 15:01, 25. Jun. 2022 (CEST)
                            In Theologie und Geschichte war das meines Wissens auch früher schon so. Das Latinum konnte auch damals schon studienbegleitend nachgeholt werden. --Digamma (Diskussion) 08:53, 26. Jun. 2022 (CEST)
                    Du hast Kultuspolitik geschrieben. Das habe ich auf die Schulen bezogen. Zugangsvoraussetzungen zu Studiengängen sind etwas anderes. --Digamma (Diskussion) 21:31, 15. Jun. 2022 (CEST)
                      Das ist eine tolle Politik, die Schüler nicht auf die Uni oder die Ausbildung vorbereitet. Was hältst du von einer Feuerwehr, die keine Feuer löscht oder einem Krankenhaus, das nur von Gesunden betreten werden darf? Yotwen (Diskussion) 12:38, 16. Jun. 2022 (CEST)
                        Ich verstehe nicht, worauf du raus willst. Geht es um die Schulen oder um die Unis? Die Schulen sind doch nicht daran schuld, dass die Unis für bestimmte Studiengänge das Latinum fordern. Also kann man das auch nicht der Schulpolitik vorwerfen. --Digamma (Diskussion) 12:46, 16. Jun. 2022 (CEST)
                          @Benutzer:Yotwen: "fürs Leben" - aye, there's the rub! Wenn Leben aus, wie du implizierst, "Arbeitsperspektiven" besteht, dann hast du recht. Irgendwas in mir will mehr, aber das bin nur ich. Grüße Dumbox (Diskussion) 13:06, 16. Jun. 2022 (CEST)

Ich glaube, die Diskussion driftet langsam etwas von der Ausgangsfrage ab, die aus meiner Sicht soweit beantwortet ist. Ich hatte noch nach der Situation in anderen Ländern gefragt; vermute mal, dass die sich nicht substanziell von Deutschland unterscheidet, richtig? --Proofreader (Diskussion) 15:37, 16. Jun. 2022 (CEST)

16. Juni

Patenteigentum

Wird die Inhaberschaft an einem deutschen Patent aehnlich wie das Eigentum an einem Grundstueck durch eine Behoerde verwaltet, so dass letztlich der Inhaber des Patents nur durch Auskunft von derselben rechtsverbindlich festgestellt und nur durch Erklaerung gegenueber dieser Behoerde die Inhaberschaft uebertragen werden kann, oder wird sie wie bei einem Inhaberpapier durch eine Urkunde repraesentiert, so dass der Besitzer der Patenturkunde als Inhaber ueber ein Patent verfuegen und die Inhaberschaft durch Weitergabe der Urkunde uebertragen kann ? -- Juergen 217.61.193.219 17:04, 16. Jun. 2022 (CEST)

17. Juni

Künstliches Fenster

Guten Tag, leider gibt es, seidem man nur noch bei Amazon kauft, keine Elektroläden mehr vor Ort, wo man fragen kann (und ggf auch bestellen). Deswegen hier meine Frage. Ich habe im Wohnzimmer kein Fenster nach Süden, nur eines nach Osten. Das reicht mir nicht. Außer, wenn es wirklich hell ist, muss ich fast Licht anmachen. Ich möchte aber wenigstens "Aussicht" haben. Meine Idee: ich montiere eine bessere LAN-Cam (mit etwa 4K Ultra HD) quer (Bild soll hinterher hochkant sein, wie ein schmaleres Fenster) ins Netz, setze ein passenden Rasp-pi mit Viewer-Software mit großem Bildschirm (den auch hochkant) an die Wand und lasse das ganze live darstellen. Ergebnis: ich sehe auf dem Monitor, den ich wie ein Fenster umbauen kann, das aktuelle Kamerabild (hoffentlich ruckelfrei), als ob ich aus dem Fenster sehe. Die Kamera soll geschützt hängen, der Rasp-pi soll immer durchlaufen (braucht wenig Strom) und den Bildschirm kann ich nach Bedarf ein- und ausschalten. Hell macht es nicht wirklich (das weiß ich, das muss ich anders angehen). Klappt das so, oder auf was muss ich aufpassen? Herzlichen Dank!--79.208.155.163 14:03, 17. Jun. 2022 (CEST)

    Nimm eine Kamera mit HDMI-Ausgang und klemm die direkt an den TV. Was soll der Raspi noch dazwischen? Der langweilt sich ja zu Tode. --Kreuzschnabel 14:42, 17. Jun. 2022 (CEST)
    Wüsste nicht was dagegen spricht, aber wie ein Fenster wird es aufgrund der fehlenden Perspektive/Parallaxe natürlich nicht aussehen, d. h. wenn du dich vor dem Monitor bewegst ändert sich nicht der Blickwinkel nach draußen. Sieht dann halt immer noch wie ein Bildschirm aus. Vom Effekt her lohnender könnte sowas sein: https://www.youtube.com/watch?v=8JrqH2oOTK4 auch wenn man dann natürlich kein Live-Bild nach draußen hat. Ansonsten Zustimmung zu Kreuzschnabel, der Pi ist hier eher überflüssig. -- Jonathan 14:45, 17. Jun. 2022 (CEST)
    Wenn du mehr als deinen Garten siehst, solltest du nochmal kurz darüber nachdenken, ob das rechtlich ok ist. Falls nicht, dann vielleicht mal mit den Hauptbetroffenen sprechen, ob die was dagegen haben. --Carlos-X 15:18, 17. Jun. 2022 (CEST)
      Die Idee mit HDMI hatte ich ursprünglich auch. Das Problem ist nur, dass zwischen Kamera (Dachboden) ca. 15 Meter und unterschiedliche Stockwerke liegen. Bliebe nur WHDI oder über die Stromleitung. Beides kostet aber in den Anschaffungen und ist teurer als ein Rasppi. Soll er sich halt langweilen, aber ich kann mir mittels LAN/WLAN helfen, Distanz zu überbrücken. Powerline existiert eh schon im (alten Bauern-)Haus. Mir ist klar, dass es natürlich kein Fenster komplett simulieren kann. Bislang habe ich LED-Pannels mit Foto-Folie. Sieht schon gut aus, aber es ist doof, wenn es draußen dämmert und im Bild immer noch die Bäume Schatten werfen wie zu Mittag. Mit meiner Idee habe ich das aktuelle Wetter "am Fenster". Inklusive Sonnenuntergang und Nacht... -- 79.208.155.163 15:29, 17. Jun. 2022 (CEST)
        Es gibt doch schon fertige IP-Kameras, wo Du als Client nur noch einen Browser oder VLC media player brauchst. Wenn Du die dann noch über PoE mit Strom versorgst, reicht ein Cat-5E-Kabel zur Kamera.- Als Client nimmst Du dann einen Smart TV mit Browser oder VLC media player oder Dein Raspi setzt den MPEG-4-Datenstrom in HDMI um. --Rôtkæppchen₆₈ 16:11, 17. Jun. 2022 (CEST)
    Kaufen ist keine Option, nehme ich an? Es gibt grundsätzlich Anbieter für sowas, sogar inclusive Nachführung des Bildes nach Position des Betrachters. Keine Ahnung wie gut das ist, hab nur schon mehrmals Werbung dafür gesehen. Bspw. sowas hier: https://wintual.fr/bien-etre/ (Theoretisch ist die Website auch auf englisch, praktisch wohl momentan nicht. Aber zumindest zum verstehen des Konzepts braucht man die Sprache auch nicht wirklich) --Windharp (Diskussion) 20:01, 17. Jun. 2022 (CEST)

Du nimmst eine analoge Kamera (Koax) und schliesst die an einen DVR (dig. video recorder an). Der hat dann einen HDMI-Anschluss. Du könntest auch eine IP-Kamera mit einem NVR nehmen. Eine 4k-Kamera nützt hauptsächlich dem Hersteller und nicht dir. 4k-Monitore, auf denen du tatsächlich einen Unterschied zw. 4k und 2k siehst, gibt es nämlich wenige. Wenn du es hell haben willst, nimm einen Monitor mit 1000 nit. --2001:9E8:A513:3000:F6A4:45A8:BDED:1080 22:46, 17. Jun. 2022 (CEST)

Ich hab mal nach "digital window" gesucht. Wie wäre es damit atmoph.com. Weiters Produkt. Da kannst du also auch im düsteren Winter einen sonnige Wiese oder Strandpanorama haben. --sk (Diskussion) 13:22, 20. Jun. 2022 (CEST)

    In der Richtung kann man beliebig kreativ werden. Die gute alte Fototapete wäre doch eine echte Alternative. Von hinten beleuchtet, hat man auch den gewünschten Sonnenscheineffekt.
    Alternativ wäre die Anschaffung eines guten Presslufthammers eine Überlegung wert. Das würde das Problem auf effektivste Weise lösen. --217.239.15.50 15:19, 26. Jun. 2022 (CEST)

18. Juni

Motorwirkungsgrad mit Ladeluftkühler

Unter Ladeluftkühler steht: Dieser steigert den Wirkungsgrad durch Senkung der Anfangstemperatur beim Carnot-Prozess. Stimmt das ?
Natuerlich stimmt das, falls man allein den Verbrennungsvorgang im Motor betrachtet und diesen als Carnot-Prozess idealisiert, was er aber nicht ist.
Tatsaechlich ist aber in der Praxis der Gesamtwirkungsgrad des Antriebssystems mit dem realen Motor gefragt: Kann man also wirklich aus derjenigen Menge Kraftstoff, die sich ohne Ladeluftkuehler mit einem ueblichen aufgeladenen Verbrennungsmotor in einem gegebenen Zeitraum optimal verbrennen laesst, mehr mechanische Energie erhalten, wenn man sie im gleichen Zeitraum(!) und im gleichen Motor mit gekuehlter Luft verbrennt, bzw. kommt man bei gleicher Leistungsabgabe bei gekuehlter Ladeluft wirklich mit weniger Einspritzmenge aus ?
Unerheblich ist meiner Ansicht nach dabei, dass der Motor in den erst durch die Ladeluftkuehlung erreichbaren Betriebspunkten mit hoeherer Leistung tatsaechlich mit besserem Wirkungsgrad arbeitet als bei niedrigerer Leistung, die man auch ohne Ladeluftkuehler erreichen kann, denn das trifft auf jeden Verbrennungsmotor zu: Im Teillastbereich sinkt immer der Wirkungsgrad. Ein aussagekraeftiger Vergleich ist meiner Ansicht nach daher nur bei gleicher Leistung bzw. gleichem Kraftstoffdurchfluss moeglich. -- Juergen 217.61.195.188 22:18, 18. Jun. 2022 (CEST)

      Wenn Dir das Verständnis für Thermodynamik fehlt, Du in der Auskunft nachfragst und dort keine Antwort bekommst, solltest Du davon absehen, irgendetwas als unzutreffend zu bezeichnen und den betreffenden Artikel trotz Unkenntnis zu verändern. --2003:F7:DF28:3300:ACED:C188:7C59:514B 14:57, 25. Jun. 2022 (CEST)
        Siehe [4]. --RAL1028 (Diskussion) 15:10, 25. Jun. 2022 (CEST)
        Ich bitte um Fortsetzung der Diskussion auf der bereits oben verlinkten Diskussionsseite. -- Juergen 217.61.203.72 15:14, 25. Jun. 2022 (CEST)

20. Juni

Seit wann wird der Punkt nur am Ende von Sätzen verwendet?

Früher war es im Deutschen (und auch im Englischen) üblich, einen Punkt nicht nur am Ende von kompletten Sätzen zu verwenden, sondern auch nicht-Sätze wie Überschriften und die Beschriftungen auf Schildern o.ä. damit abzuschließen, auch, wenn es sich nur um ein einzelnes Wort handelt. Bis wann war diese Praxis verbreitet? --188.22.148.58 04:40, 20. Jun. 2022 (CEST)

    In der 10. Auflage des Duden von 1930 steht auf S. 42: "Von der Auffassung, [...] Buch-, Aufsatz- und Zeitungstitel [...] seien abgekürzte Sätze und müßten demnach mit dem Punkte abgeschlossen werden, hat sich [...] die Übung immer entschiedener abgekehrt [...]." In Abschnittsüberschriften verwendet diese Auflage den Punkt aber noch. Auf dem Buchdeckel steht schon seit der 4. Auflage von 1897 kein Punkt mehr. (Links s. Duden#Scans (Auswahl)). 91.54.42.170 09:52, 20. Jun. 2022 (CEST)
      Ist das so? Ich meine gerade die umgekehrte Tendenz zu beobachten, gerade in der Werbung. Da wird z.T. bei einer Überschrift von drei Wörtern hinter jedes einzelne Wort ein Punkt gesetzt. --91.34.39.93 19:21, 24. Jun. 2022 (CEST)
        In der Werbung ist ohnehin alles erlaubt und dann wird schon mal Rechtschreibung, Grammatik usw. von der Kreativität overruled, Hauptsache es sticht ins Auge. "Bester. Roadster. Ever." ist dann halt ein griffigeres Statement als "Dieser Roadster ist der Beste, und Punkt und Aus". --Invisigoth67 (Disk.) 19:59, 24. Jun. 2022 (CEST)
          Danke für das Beispiel, genau sowas meinte ich.
          Was übrigens die Grammatik und das "overruled" betrifft... müsste das nicht auf "Deutsch" overrul(e)t - mit t - geschrieben werden, so wie es die Bildung des Verbs im Deutschen an der Stelle normalerweise erfordert? Die englische Vergangenheitsform ergibt da ja nicht so viel Sinn... --91.34.39.93 20:06, 24. Jun. 2022 (CEST)

Westfälische Grünkernsuppe?

 
Grünkernsuppe?

Das Westfälische Abendmahl auf dem Altar der Andreaskirche in Lübbecke soll „Grünkernsuppe als typisch westfälische[s] Gericht[…]“ zeigen. Der damalige Autor kann nicht mehr genau nachvollziehen, woher er das hatte (abgesehen davon, dass weder er noch ich „Grünkernsuppe“ auf dem benannten Kunstwerk überhaupt ausmachen können).

Grünkern (unreif geernteten Dinkel) kenne ich nur aus dem fränkischen Bauland und Umgegend.

Gibt es Belege (möglichst aus der Zeit vor 2012), dass Grünkern und Grünkernsuppe in Westfalen oder überhaupt in Norddeutschland verbreitet waren? --  hugarheimur 11:43, 20. Jun. 2022 (CEST)

      Der Orgelbauverein schreibt auf dieser Seite nur etwas von einem Spanferkel, nichts von einer Suppe. Im Rezept des WDR (s. obiger Link) soll auf eine jahrhundertelange Geschichte hingewiesen werden: "So kann man auf der Darstellung des letzten Abendmahls in der im Mittelalter erbauten St. Andreas-Kirche in Lübbecke eine Grünkernsuppe entdecken." Genau genommen steht dort nur etwas vom Alter der Kirche, nicht des Reliefs, das hier ins 16. Jahrhundert und hier (Bild 14) ins 19. Jahrhundert datiert wird.
      Zum Grünkern in Westfalen: Ich habe versucht, ein plattdeutsches Wort dafür zu finden, aber bisher nichts gefunden. Im Rheinischen Wörterbuch steht Grün-korn: "Roggen, solange er noch keine Ähren hat". Ein westfälisches Wörterbuch gibt es auf der Seite woerterbuchnetz.de noch nicht, das südhessische Wörterbuch kennt auch die Suppe. 91.54.42.170 15:58, 20. Jun. 2022 (CEST)
        Beim WDR habe ich den deutlichen Verdacht, dass die bei einer allseits bekannten Onlineenzyklopädie abgeschrieben haben. Daher würde ich diese Quelle mit Vorsicht genießen. --Elrond (Diskussion) 18:28, 20. Jun. 2022 (CEST)

Ich kenne Grünkern und Dinkel ausschließlich als Schweinefutter. In der Notzeit nach den Weltkriegen war es auch kurz als Menschennahrung gebräuchlich. Das ist erst seit kurzem eine Modeerscheinung. Als Notnahrung wurde es benutzt, an "Spezialität" oder Normalnahrung kann ich nicht glauben. Das ist noch mindererwertiger als Hafer. --Ralf Roletschek (Diskussion) 19:21, 20. Jun. 2022 (CEST)

    Bezieht sich dieser dein Erfahrungsbericht auf Österreich?   hugarheimur 20:24, 20. Jun. 2022 (CEST)
    In den 1980ern und -90ern waren Grünkern und Dinkel auch Modeernährung von Umweltbewegten. Dinkel gibt es heute noch in den Mehl- und Teigwarenregalen der Supermärkte. Und dann ist Dinkel noch aus dem Verkehrsstau auf der Bundesautobahn 7 bekannt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:36, 20. Jun. 2022 (CEST)
      Meine "Erfahrung" beruht auf der Kindheit auf Bauernhöfen in der DDR und den Erzählungen meiner Oma (* 1893). Sie war im ersten Weltkrieg Wanderköchin auf Gutshöfen, hat für "die Herrschaft" und für die Knechte gekocht. In Schlesien, später in Preußen war sie so angestellt. In meiner Kindheit wurde mir beigebracht, daß Schrot und Dinkel nur für die Schweine da ist, daß man Dinkel nicht ordentlich dreschen kann. Molke wurde auf den Misthaufen geschüttet, weil das selbst die Schweine nicht wollten (so meine Wahrnehmung, wahrscheinlich wurde die weggekippt, weil es Schweine nicht fett machte). Roggen und Weizen galten als "edel", Gerste war ein wichtiger Geldlieferant. Dinkel wurde nur auf minderwertigen Flächen angebaut. Mein Opa (* 1906 in Oberösterreich) kannte kein Dinkel. Ich weiß natürlich, daß das heute "hipp" ist und im Öko-Bereich als modern gilt. Ich denke aber, daß die schwierige Verarbeitung, geringer Ertrag usw. das Getreide auch früher nicht als Vorzugsgetreide gewählt wurde. Es wurde angebaut, was ertragreich war, leicht zu verarbeiten und satt macht. Dinkel dürfte das Notgetreide in schlechten Zeiten gewesen sein, wo sich die Bauern nicht ordentlich um die Äcker kümmern konnten - im Krieg. --Ralf Roletschek (Diskussion) 22:27, 20. Jun. 2022 (CEST)
        @Oliver S.Y.: Falls du es nicht ohnehin bemerkst... bin ich hier mal wieder völlig auf dem Holzweg? --Ralf Roletschek (Diskussion) 22:59, 20. Jun. 2022 (CEST)
        Ralf, bitte beachte die Frage. Es geht darum, ob "Grünkern und Grünkernsuppe in Westfalen oder überhaupt in Norddeutschland verbreitet waren". Deine Kindheit ist nicht das Thema. --77.3.131.211 13:38, 21. Jun. 2022 (CEST)

Hallo! Ich kann für Mitte der 70er die Verwendung von Dinkel/Grünkern in drei Bereichen in der DDR bestätigen. Region Altmark und Leipzig, dazu im privaten Berliner Bäckerhandwerk Verwendung. Gehörte aber nicht zum Standardsortiment des staatlichen Getreidehandels. Denke es war ein Nischenprodukt, was sowohl als Tierfutter wie für "Städter" angebaut wurde, da man so außerhalb der Normen war.Oliver S.Y. (Diskussion) 23:10, 20. Jun. 2022 (CEST)

    Es gibt also zwei Fragen:
    - Ist Grünkernsuppe ein typisch westfälisches Gericht, das standardmäßig zu Spanferkel gegessen wurde?
    - Ist das auf dem Altar überhaupt Grünkernsuppe? Warum solche sichtbaren "Spalten" - ist Suppe nicht eher flach? Warum nur ein Teller für alle? Warum fehlt sie auf dem Kirchenfenster?
    --Optimum (Diskussion) 23:45, 21. Jun. 2022 (CEST)
      Im Kontext der ersten Frage finde ich es bemerkenswert, dass der Orgelbauverein im ersten Link aufgrund der Grünkernsuppe (und dem Spanferkel) darauf schliesst, dass es wohl ein westfälischer Künstler war. Klingt also nach: Grünkernsuppe ist es ja wohl offensichtlich, dann muss es auch Westfalen sein. --Karotte Zwo (Diskussion) 09:19, 22. Jun. 2022 (CEST)
        Grünkernsuppe ist aus der Not geboren. Es gab Jahre, in denen das Korn nicht reif wurde und grün geerntet werden musste, in anderen Fällen musste man auf unreifes Getreide zurückgreifen, wenn die Vorräte aufgrund einer vorhergehenden schlechten Ernte oder durch Schädlingsbefall vorzeitig aufgebraucht waren. Entsprechend hat man dann daraus Gerichte entwickelt. Es gibt sicherlich viele Entstehungsorte mehr oder weniger gleichzeitig. Die Rezepte sind in den meisten Fällen Abwandlungen von älteren Rezepten für Graupensuppe oder ähnliches. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 11:51, 24. Jun. 2022 (CEST)

Oder handelt es sich möglicherweise um eine Verwechslung mit Buchweizen? Grünkern habe ich auch erst in den '80er Jahren als Modegericht der ersten Vegetarier kennengelernt. --91.34.39.93 19:14, 24. Jun. 2022 (CEST)

Tierlaute in verschiedenen Regionen / Staaten

Hallo! Zu den beliebten Kinderspielen gehört ja Tiere nachzumachen, wobei Eltern und Umwelt prägend sind, was für Begriffe verwendet werden. Anlässlich des Jubiläums letzte Woche las ich, dass in Ostdeutschland als Laute der Enten "nag nag" ala Schnatterinchen verwendet wird. Da frage ich mich, was ihr in Schriftform für Geräusche als typisch für Enten und Gänse (ggf. verschieden?) kennt. Allgemein verwendet man ja auch Quaken/Quak - nur das dies bei uns für Frösche verwendet wird, die deutlich anders klingen.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:35, 20. Jun. 2022 (CEST)

    "nag nag" sagen auch Ukrainer. Ebenso wie "njam njam", wenn es schmeckt. -Ralf Roletschek (Diskussion) 23:01, 20. Jun. 2022 (CEST)
    Auf polnisch machen die Frösche "Re Re Kum Kum": z.B. [5]. --Hareinhardt (Diskussion) 23:31, 20. Jun. 2022 (CEST)
    in anderen Ländern sind die Tierlaute vollkommen anders. Man hat den Eindruck dass die Laute in anderen Ländern gar nicht zu den Tieren passen. Aber das ist die Erziehung. Wir glauben halt daran, dass ein Hund "wau wau" macht. --217.138.222.149 23:38, 20. Jun. 2022 (CEST)

Die Eingangsfrage ist aber noch offen: Wie sagen Westdeutsche fuer das Geraeusch einer Ente ? Ich bin auch Ossi, kenne deshalb auch nur "nag nag" und bin erstaunt, dass das laut der Frage auf Ostdeutschland beschraenkt sein soll. -- Juergen 86.111.156.168 09:12, 22. Jun. 2022 (CEST)

    Interessanterweise kennt der Onlineduden 'nag' in dem Zusammenhang gar nicht, 'quak' allerdings ist demnach "lautmalend für den Laut, den ein Frosch oder eine Ente von sich gibt". --95.112.113.175 11:11, 22. Jun. 2022 (CEST)
    Wie kommst du auf die Idee, dass die Bezeichnung sich nach ost- bzw. westdeutsch richtet? Die Idee, dass sich das in den 40 Jahren der Teilung auseinanderentwickelt hat, finde ich sehr abenteuerlich. --Digamma (Diskussion) 18:28, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Das sagt auch unserer Artikel Pittiplatsch und Schnatterinchen, sogar mit Einzelnachweis... --Hareinhardt (Diskussion) 21:36, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Hier wäre noch immer interessant, wie der Entenlaut in Trizonesien transkribiert wird. Wenn nicht mit nag nag nag, wie dann? –Falk2 (Diskussion) 21:40, 22. Jun. 2022 (CEST)
        Die obigen Ausfuehrungen der anderen IP ohne Namen verstehe ich so, dass Wessis Enten mit Froeschen gleichsetzen: Quak-Quak. -- Juergen 86.111.156.168 00:13, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Nur weil sie die gleichen Laute von sich geben, sind sie doch nicht gleich. Bei uns in der Gegend werden auch die Laute der Krähen mit "quak" wiedergegeben. Setzt das Krähen mit Enten oder Fröschen gleich? --Digamma (Diskussion) 07:49, 23. Jun. 2022 (CEST)

Krähen sagen "quak"? Echt? Und da dachte ich immer, die sagen "krah, krah". Wie man sich irren kann.
Enten sagten bei uns immer "quak quak", das mussten sie sich mit den Fröschen teilen. Wir haben die beiden Tiere aber an anderen Merkmalen durchaus unterscheiden können. Als Zonengrenznähenkinder kriegten wir auch Ostfernsehen, so kannte ich auch Schnatterinchen und "nag nag", hätten das aber nicht mit der generischen Ente an sich in Verbindung gebracht, sondern ausschließlich mit Schnatterinchen.
Hier haben wir übrigens auch was dazu. --91.34.39.93 19:10, 24. Jun. 2022 (CEST)

21. Juni

Abdeckung für Exzenterschraube/Korpusverbinder bei IKEA Pax

Ich suche nach einer Abdeckung für die Exzenterschrauben des sog. Korpusverbinders, wie er z.B. bei der Pax-Reihe von IKEA eingesetzt wird. Siehe Bild unter https://imgbox.com/eDwSu0Qq

Durchmesser ist etwa 15mm, ich möchte eine Plastikkappe drübersetzen und keinen weißen Aufkleber drüberkleben. Probiert hatte ich es nach einigem Suchen mit "Abdeckkappen für Kreuzschlitz PZ 4/18" (https://www.amazon.de/dp/B0859ZXD5S), leider ist das Kreuz auf der Unterseite der Kappen zu dick und kann nicht in die Exzenterschraube eingesetzt werden. Von IKEA selbst scheint es zu meiner Verwunderung nichts Passendes zu geben.

--87.170.68.2 17:18, 21. Jun. 2022 (CEST)

    PZ4 dürfte zwei Stufen zu groß und das falsche Profil sein. Such mal was mit PH2. --Rôtkæppchen₆₈ 18:10, 21. Jun. 2022 (CEST)
      Ich verstehe nicht, wie du konkret darauf kommst, dass PH2 passen müsste und kann leider auch keine entsprechenden Abdeckungen mit dieser Bezeichnung finden. Das dürfte doch kein abwegiges Problem ohne existierende Lösung sein aufgrund des jahrelang und millionenfach verkauften Pax-Systems...? :-/ --87.170.68.2 20:36, 21. Jun. 2022 (CEST)
        Ikea verkauft Beschläge, die mit haushaltsüblichem Werkzeug befestigt werden können. Das ist beim Kreuzschlitz die Form und Größe PH2. PZ4 findet sich eher in Zimmereien. Ich selbst haben mehrere Ikea-Schränke mit diesem Beschlägen und überall passt PH2. Leider habe ich keinen PZ4-Schraubendreher zum Vergleich. Ich habe den als viel größer in Erinnerung. --Rôtkæppchen₆₈ 20:49, 21. Jun. 2022 (CEST)
        +1 zu PH2 - ich hab eben WP:OR an meinen METOD-Schränken betrieben (die Schrauben dürften identisch zu PAX sein): PH3 geht schon nicht mehr ganz rein. Bei den Abdeckkappen ist es wohl egal, ob sie als PZ oder PH bezeichnet werden, den Fotos nach hat auch die PZ-Variante nur das eine "große" Kreuz. --Rudolph Buch (Diskussion) 21:16, 21. Jun. 2022 (CEST)
          Bei Altenloh, Brinck & Co gibt es Abdeckkappen, die über einen am Ende verdickten Mittelzapfen im Schraubenkopf halten. Da ist es dann egal, ob die Schraube PH, PZ, Torx oder wasauchimmer ist, solange der Gnubbel in der Vertiefung der Schraube hält. Diese Kappen müssten dann auch in den Ikea-Extenterbeschlägen halten. --Rôtkæppchen₆₈ 00:21, 22. Jun. 2022 (CEST)

Die IKEA-Märkte haben im Abholbereich einen Ersatzteilservice, unter Umständen findet sich auch dort sowas.--scif (Diskussion) 09:00, 22. Jun. 2022 (CEST)

    Die Originalteile, die der Fragesteller nicht will, und möglicherweise auch die Ersatzteile sind aufgeklebt. Er will welche zum Aufstecken. --Rôtkæppchen₆₈ 10:53, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Eine kurze Suche nach "abdeckkappe weiß schraube" liefert zahllose Treffer derartiger Kappen. Auch auf den Seiten der verschiedenen Baumärkte sind diese Kappen gelistet sogar mit Bild unt teilweise mit Abmessungen. Eventuell mal sich vorab anschauen, in welchem Baumarkt es wahrscheinlich passende gibt und dann vor Ort mit einem Vergleichsteil die richtigen holen. Preislich sind die auch im Rahmen wenige Euro für 25-100 Stk.--Oberkaffeetante (Diskussion) 10:58, 22. Jun. 2022 (CEST)
        Hmm, wer sagt, dass ich die Originalteile nicht haben möchte? Es gibt schlicht keine! Auch nicht zum Aufkleben. Gerne lasse ich mich von eines Besseren belehren.
        "Zahllose Treffer" zu generieren ist das eine, etwas Passendes zu finden das andere. Ich hatte vor meiner Fehlbestellung so einiges durchgeschaut, Zeit verbrannt und darauf gehofft, hier auf jemanden mit entsprechender Vorerfahrung oder entsprechendem Sachverstand zu treffen.
        Danke an @Rotkaeppchen68, Rudolph Buch: schonmal, dass sie mich offenbar auf richtige Fährte gebracht haben - das "Beste", was ich bisher in Sachen PZ2 gefunden habe, ist https://www.ebay.de/itm/125326224947 - das wären dann 13mm Deckeldurchmesser, aber ich bräuchte halt mind. 15mm...
        Hat jemand noch eine Idee? --87.170.69.161 17:46, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Ich war davon ausgegangen, dass die Exzenterverbinder in Deinem Schrank mit korpusfarbenen Klebepunkten abgedeckt sind, wie bei meinem Ikea-Badezimmerschränkchen. Der ist aus dem Nachlass meines Bruders, deswegen kenne ich seine Bezeichnung nicht und auch nicht, wann das Teil gekauft wurde, wahrscheinlich um 2002. --Rôtkæppchen₆₈ 21:43, 23. Jun. 2022 (CEST) Icxh hab dann noch die hier gefunden. --Rôtkæppchen₆₈ 22:00, 23. Jun. 2022 (CEST)
            Oh, das sieht vielversprechend aus! Danke für den Fund - und ich dachte, ich hätte Amazon, eBay und Baumarktwebsites schon mehrfach komplett rauf und runter "gelesen"... Ich probiere das und gebe nochmals Rückmeldung. Gruß, --87.170.68.47 18:57, 24. Jun. 2022 (CEST)
          Was spricht denn gegen meinen Vorschlag, sich vor Ort im Baumarkt die entsprechenden Teile anzuschauen. Bei den Treffern waren auf den ersen 2-3 Seiten fast alle bekannten Baumärkte mit dabei. Ich hätte mir speziell diese Treffer angeschaut und dann bei dem Baumarkt (mit der besten Auswahl oder mit dem wahrscheinlich passenden Teil) vor Ort die richtigen Teile rausgesucht. Eventuell hätte man dann auch einen Mitarbeiter befragen können. --Oberkaffeetante (Diskussion) 13:14, 24. Jun. 2022 (CEST)

22. Juni

Belagerung von Mariupol

Das muss ja viel brutaler gewesen sein als hier wahrgenommen. Es soll laut Opfer des Russisch-Ukrainischen Krieges mindestens 22.000 getötete Zivilisten gegeben haben. (Von den Angriffen auf Krankenhäuser und vor allem Geburtsstationen hat man ja gehört) Das sind mehr als viermal so viele wie in dem Rest der Ukraine zusammen. Ging da vieles unter und drang nicht nach draußen, oder wie kam es dazu?

--2A0A:A541:AEE1:0:1C44:3710:72D9:68E1 02:37, 22. Jun. 2022 (CEST)

    Wo ist denn "hier" wohin es drang? Bis zu den Wikipedia-Autor*innen drang es offensichtlich schon, sonst wäre es ja nicht im Artikel gelandet. Und bis zu den ganzen Quellen, die im Artikel verlinkt sind, drang es auch. -- southpark 07:25, 22. Jun. 2022 (CEST)
    Was ist denn jetzt die Wissenfrage? Ob Informationen untergegangen sind? Natürlich, hast du vielleicht mnicht mitbekommen, aber in der Ukraine herrscht Krieg, also ist da natürlich ein gewisses Chaos. Nicht immer weiß man, ob die Nachbarn in den Trümmern liegen, auf der Flucht sind oder nur im nächsten U-Bahnschacht Zuflucht gesucht haben. Und die Trümmer werden auch nur mit und mit weggeräumt, da werden wohl noch etliche "unschöne" Entdeckungen gemacht werden. Aber die Prioritäten liegen erst mal woanders. Flossenträger 08:21, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Der Fragesteller hat insofern recht, als das die Zahl 22.000 so nie in der öffentlichen Wahrnehmung ankam, wir reden da vom Mainstream. Was kam denn eigentlich bei dem Theatergebäude in Mariupol raus?--scif (Diskussion) 09:13, 22. Jun. 2022 (CEST)
        Man muss sich das einmal überlegen: Wenn die Zahlen stimmen, dann starben vier Fünftel aller zivilen Opfer in dieser einen Stadt. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 13:57, 22. Jun. 2022 (CEST)
          Und du weißt natürlich auf die erste Stelle vor dem Komma die Zahl der zivilen Todesopfer des gesamten Krieges?--scif (Diskussion) 23:17, 22. Jun. 2022 (CEST)
          Ich finde es naheliegend, dass es viele zivile Toten gibt, wenn eine Stadt heftig umkämpft ist. Schlachten auf freiem Feld fordern naturgemäß weniger zivile Opfer. --Digamma (Diskussion) 18:45, 22. Jun. 2022 (CEST)
              Ich finde es naheliegend, das in heutigen Konflikten die Zivilbevölkerung weitestgehend verschont wird bzw vorher evakuiert wird. Wir sind eigentlich bissl weiter wie im WK II. Und was machen wir nun mit meiner gegenteiligen Meinung? Liegt es vielleicht doch daran, dass sich die russische Militärführung nicht zwingend an übliche Gepflogenheiten hielt/hält?--scif (Diskussion) 23:17, 22. Jun. 2022 (CEST)
                Nur einmal so zur Einordnung: Unser Artikel Tote des Zweiten Weltkrieges weist für Deutschland über fünf Millionen deutsche Soldaten und etwas mehr als eine Million getötete Zivilisten aus. Selbst für die Sowjetunion stehen 14 Millionen getöteten Zivilisten rund 13 Millionen getötete Soldaten gegenüber. Wenn man die Opfer der organisierten Masenvernichtung und die Hungertoten nicht berücksichtigt, so sind im Zweiten Weltkrieg bei Kampfhandlungen weniger Zivilisten als Soldaten umgekommen.
                Im Vietnamkrieg stehen rund 1,5 Millionen getöteten Kombattanten rund 400 000 bis 700 000 getötete vietnamesische Zivilisten gegenüber.
                Im letzten Irakkrieg, bei dem sich die USA an die (derzeit) üblichen Gepflogenheiten gehalten haben, stehen rund 40 000 toten Kämpfern beider Seiten rund 110 000 bis 600 000 getötete Zivilisten gegenüber. --Kiew86 (Diskussion) 00:05, 23. Jun. 2022 (CEST)
                "Wir sind eigentlich bissl weiter wie im WK II."
                Eigentlich führen wir gerade Krieg wie im 1. Weltkrieg vorwiegend mit Artillerie. Und welchen Einfluss soll die russische Militärführung darauf haben, ob sich Zivilisten in der Stadt befinden, die sie erobern möchte? Eine Evakuierung wäre die Sache der ukrainischen Seite. --Digamma (Diskussion) 07:54, 23. Jun. 2022 (CEST)

Und welchen Einfluss soll die russische Militärführung darauf haben, Ernsthaft? Wie oft haben wir sehen müssen , dass vereinbarte Fluchtkorridore nicht genutzt werden konnten, weil geschossen wurde? Darauf habt die Genstaba keinen Einfluss? Und mit dem 2. WK meine ich, das normal der Schutz der Zivilbevölkerung mittlerweile oberste Priorität hat. Nach Ereignissen wie Butscha und Co kann man da Zweifel haben, es sei denn mir wird gleich erklärt, das die Ukrainer ihre eigenen Zivilisten umbringen. Ich bezog das nur auf den Schutz der Zivilisten, nicht auf irgendwelche Militärtheorie.--scif (Diskussion) 10:15, 23. Jun. 2022 (CEST)

    Der Schutz der Zivilbevölkerung hat weder theoretisch, noch praktisch oberste Priorität. Das humanitäre Völkerrecht sagt, das die Zivilbevölkerung nicht das Ziel von Angriffen sein darf (Art. 51 2) und verbietet unterschiedslose Angriffe (Art 51 4), stellt aber die Zivilbevölkerung und zivile Einrichtungen bei militärischen Angriffen nur soweit unter Schutz, wie das "praktisch möglich ist" (z. B. Art 58). Letztendlich läuft es immer auf eine Güterabwegung hinaus. Wir sind in der unglücklichen Lage, das anhand der Entscheidungen der deutschen Justiz nachzuvollziehen: Die Entscheidungsfindung des damaligen Oberst Klein war sicherlich fragwürdig, das Ergebnis aus militärischer Sicht mittelfristig suboptimal, aber juristisch war die Entscheidung trotz der sich ergebenden gravierenden Folgen für die betroffenen Zivilisten nicht zu beanstanden. Auch die Klagen der betroffenen jugoslwawischen Zivilisten gegen die durch den Luftkrieg der NATO verursachten Kollateralschäden sind wohl allesamt gescheitert, auch vor deutschen Gerichten - Kollateralschäden sind eben unter Umständen in Kauf zu nehmen.
    Praktisch haben wir fast immer eine Begründung gefunden, warum man denn zivile Ziele wie Rundfunkstationen, Kraftwerke oder Brücken angreifen musste - im Allgemeinen wird darauf verwiesen, dass es sich um Einrichtungen handelt, die entweder auch militärisch genutzt werden, oder um solche, die den Durchhaltewillen des Gegners stärken, und deshalb unbedingt zwerstört werden müssen.
    Der Schutz der Zivilibevölkerung ist nicht absolut, sonderen sehr, sehr relativ. Daran hat sich trotz aller Bemühungen in den Jahrzehnten seit 1977 nicht viel geändert. Verheerend ist alelrdings, dass aufgrund der Wirkung fortgeschrittener Waffentechnologie und der quantitativen Überlegenheit der Luftstreitkräfte die Folgen für die Zivilbevölkerung ptenziert haben. Wozu man im Zweiten Weltkrieg noch ganze Luftarmeen und im Vietnamkrieg noch ganze Geschwader gebraucht hat, kann man heute mit einer Staffel erledigen. --Kiew86 (Diskussion) 13:27, 23. Jun. 2022 (CEST)
    "Wie oft haben wir sehen müssen , dass vereinbarte Fluchtkorridore nicht genutzt werden konnten, weil geschossen wurde?"
    Und Fluchtkorridore in russische besetztes Gebiet wurden von der ukrainischen Seite abgelehnt.
    "Und mit dem 2. WK meine ich, das normal der Schutz der Zivilbevölkerung mittlerweile oberste Priorität hat."
    Theoretisch ist das der Fall, deshalb gibt es ja die 4. Genfer Konvention. Aber in der Praxis? Bei welchem Krieg der letzten Jahrzehnte hatte der Schutz der Zivilbevölkerung tatsächlich oberste Priorität? --Digamma (Diskussion) 20:17, 23. Jun. 2022 (CEST)
        Man kann Dinge natürlich auch absichtlich nicht verstehen. Das es sdir außerhalb der Vorstellungskraft ist, dass Fluchtkorridore zum Aggressor hin abgelehnt werden, nun die Wahrnehmung lass ich dir mal. Das das Rühren in der Vergangenheit auch keine Fragen wie Butscha beantwortet, und das vor allem im achso so zivilisierten Europa, nun das muß ich dann wohl auch hinnehmen.--scif (Diskussion) 18:10, 24. Jun. 2022 (CEST)

Was soll denn deine Polemik? Stellvertreterargumente von vergangenen Konflikten helfen jedenfalls nicht weiter. Aber wie gesagt, ich nehme zu Kenntnis, das im hochentwickelten 21 Jh. das russischen Militär weiterhin jedes Recht hat, die Zivilbevölkerung nicht zu schonen. Die sind halt selber schuld, wenn sie dort rumstehen und nicht klaglos die Einnahme klar ukrainischen Bodens nicht wollen.--scif (Diskussion) 12:14, 25. Jun. 2022 (CEST)

    Das ist falsch. Russisches Militär hat im humanitären Völkerrecht die gleichen Rechte und Verpflichtungen, wie die Streitkräfte aller anderen Staaten, die die Genfer Konvention unterzeichnet haben. --Kiew86 (Diskussion) 12:55, 25. Jun. 2022 (CEST)
    Ich habe überhaupt nirgends gesagt, dass das russische Militär irgendwelche Rechte hat. Ich habe nur gesagt, dass die hohen Zahlen von toten Zivilisten bei der Eroberung einer Stadt zu erwarten sind und dass nicht unbedingt die russische Seite dafür verantwortlich ist, wenn die Zivilbevölkerung nicht zuvor flieht bzw. fliehen kann.
    Das ist übrigens ein Argument, dass man im Palästinakonflikt laufend hört. Für zivile Tote unter den Palästinensern ist die palästinensische Seite schuld, weil die bewaffneten Kämpfer auf palästinensischer Seite (die legitime Ziele darstellen) sich in bewohntem Gebiet bewegen. --Digamma (Diskussion) 08:59, 26. Jun. 2022 (CEST)

Warum werfen viele Flüchtlinge Ihre Pässe weg und geben falsche Identitäten an?

Vorneweg: Die Frage hat keinen politischen Hintergrund und es geht auch nicht um eine polemische Diskussion.

Mir kommen immer wieder Fälle unter, bei denen Menschen mit falschen Namen nach Deutschland kommen. Papiere wurden weggeworfen oder werden nicht vorgezeigt. Im Gespräch, mit den Betroffenen scheint sich herauszukristallisieren, dass ihnen dies von den Schleusern "empfohlen" wird. Aber welchen Nutzen soll das bringen? Ist man tatsächlich ein übler Geselle, dann klar. Aber ansonsten? Es gibt dann hinterher nur eine unendliche bürokratische Litanei. Was ist die Motivation der Schleuser für diesen "Tipp"? Oder haben doch die meisten Asylbegehrenden Angst, dass der Geheimdienst ihres Heimatlandes bis hinein in die Länder des Westens und der Freiheit nachstellt? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 08:54, 22. Jun. 2022 (CEST)

    Man könnte behaupten, aus einem Kriegsgebiet zu kommen, ist aber tatsächlich ein Wirtschaftsflüchtling. Man könnte behaupten, erst 17 zu sein, obwohl man schon 23 ist. Sind das per se "üble Gesellen"? --Magnus (Diskussion) 09:00, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Die Altersthematik könnte da tatsächlich eine Rolle spielen, Stichwort Leistungen und Fürsorge. Überdies könnte über Paßdokumente eine Regelabfrage bei Europol gestartete werden, vielleicht zeigen sich dann schon andere Einreiseversuche. Hinzu kommen Erfahrungen mit Behörden der Heimatländer der Flüchtlinge. Das es korruptionsfreie, helfende Behörden gibt, ist für viele ein Neuland. Zusammengefasst: es scheint für viele Flüchtlinge aus mannigfaltigsten Gründen offensichtlich vorteilhafter, ihre wahre Identität nicht preiszugeben. Mitunter ist das auch für einen Neustart besser, so können z.B. Religionszugehörigkeiten passend erfunden werden, in D bei diversen Beschäftigungsverhältnissen nicht ganz unwesentlich...--scif (Diskussion) 09:08, 22. Jun. 2022 (CEST)
        Wieso müssen die Religionszugehörigkeiten erfinden, getauft werden kann jeder, der es noch nicht ist. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 13:41, 22. Jun. 2022 (CEST)
              Ob es dir möglich wäre, nicht jede Frage mit deinen Wasserstandsmeldungen zuzumüllen? Ist im Café zu wenig los?scif (Diskussion) 23:11, 22. Jun. 2022 (CEST)
            Wer sich zwischen zwei Streitende mischt, kriegt bekanntlich selber was ab, dennoch: Diese Watsche halte ich für mindestens ebenso überflüssig. Ich habe noch NIE davon gehört, dass ein Flüchtling versucht hat, sich unter Vorspiegelung falscher Religionszugehörigkeit ein Beschäftigungsverhältnis zu erschleichen. Ich könnte aber aus dem Stand mindestens fünf Fälle von mir persönlich bekannten Deutschen nennen, die sich als überzeugte Nichtchristen rein zweckdienlich haben taufen lassen, um irgendwo in kirchlichem Arbeitsverhältnis unterzukommen. Z.T. dann ebenso schnell wieder ausgetreten, wenn's mit der Bewerbung nicht geklappt hat.
            Gerade die Religionszugehörigkeit ist für viele Flüchtlinge in der neuen Umgebung ein wichtiger Halt, den sie sicher nicht mal eben so aus Opportunismus aufgeben. Was ich für die genannten Deutschen so nicht sagen kann. --91.34.39.93 18:58, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Ohne Dokumente ist es schwieriger jemanden abzuschieben. https://www.dw.com/en/thousands-of-deportations-fail-due-to-lack-of-papers/a-43223447 --Christian140 (Diskussion) 09:15, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Das Wegwerfen macht ein Abschieben in das Heimatland sehr schwierig, denn wohin will man jemanden dann abschieben? Es schützt diese Flüchtlinge somit vor einer gewissen Behördenwillkür, erst einmal abgeschoben zu werden. Manche machen es zu einem dienststelleninternen Wettbewerb, wer pro Woche mehr Leute abschiebt. Wir müssen uns erst einmal klar machen, dass es auf der Welt viel weniger Demokratien gibt als man annehmen könnte. In weiten Teilen Afrikas und großen Teilen Asiens sind Menschen Willkür und Konflikten ausgesetzt. Immer zu behaupten, dies seien alles "Wirtschafts"flüchtlinge, zeugt von Ahnungslosigkeit bei jenen Politikern, die diesen Begriff in die Luft werfen. Ich war sehr oft in Afrika und habe da Dinge gesehen, die sich die meisten Europäer kaum vorstellen könnten. Wir vergessen dabei, dass wir in Deutschland bis 1945 auch regelmäßig Kriege hatten. In anderen Teilen der Welt sind militärische Konflikte ein Dauerproblem. Deswegen flüchten Menschen, nicht weil sie einen neuen Tesla fahren wollen. 80.71.142.166 09:12, 22. Jun. 2022 (CEST)
    Zu den bereits genannten Gründen kommt auch noch hinzu, dass nach EU-Recht (aktuell Verordnung (EU) Nr. 604/2013 (Dublin III), umgangsprachlich auch Dubliner Übereinkommen, was aber bei uns nur das erste Abkommen behandelt) in vielen Fällen der Ersteinreisestaat für das Asylverfahren zuständig ist, also der Staat in dem der Flüchtling EU-Boden betritt. Ein Flüchtling möchte aber vielleicht garnicht z.B. in Griechenland in irgendein Flüchtlingscamp auf einer Insel eingesperrt sein sondern weiter nach Deutschland. Im Schengenraum kann er (wenn er aus dem Flüchtlingscamp rauskommt) sogar einfach per Auto oder Zug dorhinfahren. In Deutschland würde er aber mit den Ausweispapieren schnell als bereits in Griechenland registrierter Flüchtling erkannt und dorthin zurückgeschickt werden (Ausnahmen etwa durch vorhandene Verwandte oder Härtefälle ausgenommen).--Naronnas (Diskussion) 09:26, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Der EGMR hat inzwischen entschieden dass nicht mehr nach Griechenland abgeschoben werden darf weil in Griechenland die europarechtlichen Mindeststandards für die Unterbringung von Flüchtlingen nicht eingehalten werden (u. a. ist nicht mal die Nahrungsversorgung gesichert, geschweige denn Unterkunft und medizinische Behandlung). -- 2A02:908:121:9900:F41F:68E8:6FD:B6F3 20:26, 22. Jun. 2022 (CEST)
        EMGR oder EuGH? Der EMGR entscheidet nach der Europäischen Menschenrechtskonvention. Für Europarecht (also EU-Recht) ist der EuGH zuständig. --Digamma (Diskussion) 20:57, 22. Jun. 2022 (CEST)
    Diejenigen, die eine Abschiebung zu befuerchten haben (das sind eben gerade die Wirtschaftfluechtlinge, die keinen anerkannten Asylgrund haben, aber eben die Mehrheit der Kundschaft der Schleuser ausmachen) koennen durch das Entsorgen der Dokumente in Verbindung mit falschen Angaben die Abschiebung mindestens verzoegern, wenn nicht sogar ganz verhindern, weil die Abschiebung eine Mitwirkung des Herkunftslandes voraussetzt und diese wiederum die Kenntnis der Identitaet. Schlechte Behandlung durch einen Herkunftsstaat ist noch keine politische Verfolgung, also noch kein Asylgrund: Nur politisch Verfolgte geniessen Asyl. -- Juergen 86.111.156.168 09:36, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Es gibt außer politischem Asyl noch eine Reihe anderer Gründe, weswegen jemand als Flüchtling anerkannt werden kann und soll, zum Beispiel aufgrund der Genfer Flüchtlingskonvention. --Jossi (Diskussion) 11:43, 22. Jun. 2022 (CEST)
        Bislang dachte ich, dass diejenigen Fluechtlinge, die ihre Dokumente entsorgen, meist Asylbewerber sind und sich nicht auf die Fluechtlingskonvention berufen, weil sie dann nicht arbeiten duerften. Irre ich hier ? -- Juergen 86.111.156.168 00:17, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Genau umgekehrt. Weil das deutsche Asylrecht so streng ist, berufen sich alle Flüchtlinge auf die Genfer Flüchtlingskonvention, um wenigstens eine Chance zu haben, als Flüchtling oder wenigstens als subsidiärer Schutz anerkannt zu werden. -- 2A02:908:121:9900:F41F:68E8:6FD:B6F3 07:19, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Kommen jetzt noch nennenswert Personen an, die Ausweise weggeworfen haben? Die ukrainischen Flüchtlinge haben alle ihre Papiere dabei und da sie ohnehin, auch ohne Krieg, kein Visum benötigen, wäre es ja dumm, ohne Papiere einzureisen. --Ralf Roletschek (Diskussion) 21:22, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Vor allem würden sich Menschen aus der Ukraine dem doch sehr entwürdigenden europäischen Asylverfahrne unterwerfen müssen, mit Massenunterkunft, stabilitas loci/Reiseverbot, Arbeitsverbot etc pp. Menschen mit ukrainischem Personalausweis können als Touristen frei durch den Schengenraum reisen und das teilweise sogar noch günstiger als mit dem Neun-Euro-Ticket, da ein ukrainischer Personalausweis oder Reisepass zur kostenlosen Benutzung des ÖPNV und auch anderer Schienenstrecken berechtigt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:30, 24. Jun. 2022 (CEST)

App mit lokal mietbaren Verkehrsmitteln

Gibt es eine App, die in einem waehlbaren Kartenausschnitt alle sofort fuer eine Einwegmiete verfuegbaren Verkehrsmittel anzeigt ?
Damit sind Cityroller, Fahrraeder, Elektrofahrraeder, E-Motorroller mit Sitz und Mietwagen gemeint, die man (in einem begrenzten Gebiet) am Zielort einfach wieder abstellen kann, ohne sie zurueckbringen zu muessen.
Falls die Frage nur mit "kommt auf die Gegend an" beantwortet werden kann: Konkret interessieren mich Duesseldorf und Umgebung. -- Juergen 86.111.156.168 09:47, 22. Jun. 2022 (CEST)

    Das ist offenbar eine Marktlücke. Mit so einem Programm wäre sicher gut Geld zu verdienen :-) Also ran! --Ralf Roletschek (Diskussion) 21:24, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Und das Geld, das man durch Nutzerentgelte und Werbeeinnahmen kassiert, geht dann für die Nutzung der Datenschnittstellen zu den eigentlichen Mobilitätsanbietern drauf, denn die wollen durch die Fremdnutzung ihrer Daten nicht schlechtergestellt werden als bei Nutzung durch die eigene App und Kundschaft. Wenn, dann funktioniert das nur mit ausgewählten Anbietern, wie beispielsweise in der Region Stuttgart, wo der vom Regionalverband getragene Verkehrsverbund (SPNV, Bus) mit Deer (PKW), Flinkster (PKW), Krautter (PKW), Regiorad (Fahrrad), Sharenow (PKW), Stadtmobil (PKW), Stella (Sitzroller), Tier (Stehroller) und Zoom (Sitzroller) zusammenarbeitet, aber nicht mit Bird, Lime, Voi etc., die gefühlt viel häufiger in der Gegend rumstehen als die Tiere. --Rôtkæppchen₆₈ 00:44, 24. Jun. 2022 (CEST)
        Aber ist eine Weiterverbreitung der Standortdaten ihrer Fahrzeuge nicht eher im Interesse der Anbieter, weil es ihre Marketing-Reichweite verlaengert ?
        Ich haette erwartet, dass diese deshalb ihre Daten per API kostenlos zur Verfuegung stellen, so wie das nach meiner Kenntnis z. B. auch Facebook tut. -- Juergen 217.61.199.219 10:25, 24. Jun. 2022 (CEST)

Lied gesucht

Hallo! Ein Ohrwurm als Melodie, dessen Text ich mir weder gemerkt hab noch den Interpreten. Stil ist für mich "Party" mit "afrikanischen Anklängen" so wie bei Waka Waka. Jedoch Sänger mit gemischten Chor und ich würde sagen einem Refrainbestandteil "over the World". Kann damit jemand was anfangen? Oliver S.Y. (Diskussion) 14:48, 22. Jun. 2022 (CEST)

          Leider nicht, troztdem Vielen Dank.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:05, 23. Jun. 2022 (CEST)
            Glow von Madcon. Dazu würde auch der leichte "over the world"-Verhörer passen. --KayHo (Diskussion) 13:16, 23. Jun. 2022 (CEST)
              OK, Danke, aber das hat mich so geärgert, dass ich nochmal auf anderen Wegen gesucht hab. Es ist Imagine Dragons "On Top of the World", was zwar nicht wirklich was mit Afrika zu tun hat, ich finde aber nun wirklich wie WakaWaka.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:59, 23. Jun. 2022 (CEST)

Rechtsbegriff gesucht

Ich habe mir selbst da etwas ausgedacht, aber da ja auch Menschen die Glühbirne erfunden haben, nachdem sie zuvor anderswo auch schon früher erfunden wurde, gehe ich davon aus, dass schlauere Köpfe als ich dieses Konstrukt auch schon früher erdacht haben. Mir geht es um einen Rechtsgrundsatz den ich wie folgt formuliert habe: Quaelibet lex lata, etsi viribus non democratice legitimis factis, valet, si status perturbationis et iniustitiae in status ordinatos et iustiores convertat, quamvis minores sint. (Jede Setzung von Recht, auch wenn dies durch nicht demokratisch legitimierte Kräfte geschieht, ist dann gültiges Recht, wenn damit Zustände der Unordnung und Ungerechtigkeit in geordnete und gerechtere Zustände überführt werden und seien sie auch noch so gering.) Als Beispiel nenne ich mal eine Regelung wie "der älteste Sohn des Königs wird nach diesem König". Nicht wirklich gerecht und dann auch noch von einem erlassen, der nicht demokratisch legitimiert ist. Aber im Ergebnis ist die Regel besser als die Nichtexistenz dieser Regel, weil ansonsten nach dem Tod des Königs jedes Mal aufs Neue Anarchie und Bürgerkrieg ausbrächen. Wer sich auskennt erkennt meine Überlegungen auch im Thronerlass des Telipinu oder in Diokletians römischer Tetrarchie. Also, gibt es hierfür einen Fachbegriff, einen Rechtsbegriff? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 16:06, 22. Jun. 2022 (CEST)

    Die verwdndetes Beispiel ist schlichtweg die Erbmonarchie. --Bobo11 (Diskussion) 16:22, 22. Jun. 2022 (CEST)
      Würde ich auch sagen. --Benatrevqre …?! 17:50, 22. Jun. 2022 (CEST)
        Wenn ich den Fragesteller richtig verstehe, dann geht es ihm nicht um einen Begriff für sein Beispiel, sondern darum, daß der von ihm ausgedachte und zusammengebastelte "Rechtsgrundsatz", den er in der aufgeblähten Frage versteckt hat, durch einen Fachbegriff geadelt wird. 91.54.42.170 18:06, 22. Jun. 2022 (CEST)
          +1, Frage schlichtweg nicht richtig gelesen bzw. verstanden. Oder: Caecior Tiresia. (scnr). --95.112.113.175 22:34, 22. Jun. 2022 (CEST)
    Was hat denn eine Gesetzgebung und ein Rechtsgrundsatz mit Demokratie so zwingend zu tun! Das Recht in Deutschland basiertauf dem römischen Recht und dem Code Napoleon. --RAL1028 (Diskussion) 18:24, 22. Jun. 2022 (CEST)

Lies mal den Artikel Positives Recht. Vielleicht geht das in die gedachte Richtung. --Universaldilettant (Diskussion) 18:43, 22. Jun. 2022 (CEST)

Ich werfe mal Gewohnheitsrecht in die Runde – eine Praxis wird auch ungeschrieben zu geltendem Recht, wenn sie allgemein akzeptiert wird. --Kreuzschnabel 22:01, 22. Jun. 2022 (CEST)

Ich habe die Frage so verstanden, dass ein Begriff gesucht wird, der Recht von Unrecht abgrenzt. Damit kann ich zwar nicht dienen, aber falls ich das so richtig verstanden haette, waeren alle vorherigen Antworten unpassend. -- Juergen 86.111.156.168 00:25, 23. Jun. 2022 (CEST)

    Na, dann geh mal davon aus, dass Du die Frage in ihrem Umfang nicht richtig verstanden hast. --RAL1028 (Diskussion) 01:12, 23. Jun. 2022 (CEST)

Ich würde sagen, die Definition aus der Fragestellung wift gültiges Recht und eine Art moralisch gebotenes Recht durcheinander. Sowie ich die These versteht, spricht sie von gültigem Recht, meint aber eine Art gutes/akzeptables/moralisch gebotenes Recht. Gültiges Recht ist hemdsärmlig gesagt, dasjenige Recht das durchgesetzt wird und an das sich die Menschen halten. Was unabhängig davon ist, wie gerecht das Recht ist oder wie zustande kam. Der Rechtssatz oben scheint mir aber mehr nach "gutem" / moralisch legitimierbaren Recht zu fragen. Also "der moralische Mensch sollte in bestimmten Fällen auch dem Recht folgen, das unrechtmäßig zustande kam, wenn es Chaos verhindert." Aus der Deutschen Debatte dürfte dieser Diskussionsstrang raus sein, seitdem die Nazis sich als Kraft gegen das Chaos der Weimarer Republik präsentierten. Wenn die These noch aktuell vertreten wird, dann außerhalb des deutschsprachigen Bereichs. -- southpark 07:33, 23. Jun. 2022 (CEST)

        Schon jetzt danke für die präsentierten Antworten. Gerade der Artikel Positives Recht ist ein guter Ansatzpunkt und von dort kommt man zu guten weiteren Stichwörtern. Trotzdem noch einmal ein Versuch zu erklären was ich meinte. Würde ich versuchen es in einer Grafik darzustellen, würde ich links das rechtliche Chaos als Fläche malen und einen weg zu einer Fläche rechts, die die absolute rechtliche Ordnung darstellt. Auf dem 'Weg' nach Rechts stünden dann quasi Meilensteine oder Marker mit einer Regel. Ist diese Regel auch noch so unspektakulär, ist sie aber immer besser als gar keine Regel. Dies bedeutet kann man sollte/kann/müsste sich nie nach links von dieser Regel bewegen, sondern für die Zukunft immer weiter rechts dieser Regel/Norm/Markierung. So hat einer der Söhne Konstantin I. zu seinem Vater mal gesagt "Du bist jetzt zehn Jahre Kaiser. Nach den Regeln der Tetrarchie musst Du jetzt zurücktreten! (...damit ich dann Kaiser werden kann)". Die Tetrarchie gab es faktisch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, die (positive) Regel/Idee der Machtbeschränkung schwirrte aber quasi immer noch als geltendes Recht im Raum. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 08:08, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Wenn die Gesetze gut sind, braucht der Gesetzgeber weder tugendhaft noch weise zu sein. Bin kein Experte, Legalismus scheinbt mir eher ein politischer als ein Rechtsbegriff und nicht wirklich das, was du suchst, aber ich fand diesen Aspekt passend. Klingt wie das Gegenteil von Libertarismus. --2003:DE:6F07:D91C:B808:B087:AC6C:22CF 10:20, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Ich denke, es gibt keinen Begriff, weil die Fragestellung und der gebastelte „Rechtsgrundsatz“ den Charakter von Recht nicht genug durchdrungen haben. Wenn Recht gesetzt werden kann steht dahinter eine Macht mit der entsprechenden Definitionshoheit und Durchsetzungsgewalt. Von irgendeiner Warte aus kann man vielleicht dieses Recht dann als „gutes“ oder „schlechtes“ Recht einordnen, als „dummes“ oder „kluges“ Recht oder was auch immer. (Oder auch nicht.) Das kann aktuell und unter dem Gesichtspunkt der mittelbaren oder unmittelbaren Betroffenheit geschehen oder retrospekiv in einer historischen Betrachtung. Na und? Nebbich. „Coram iudice et in alto mari...“
    Denn Rechtssetzung ist ein Ausdruck von Machtverhältnissen und dient wie auch immer der rechtssetzenden Macht. Das ist das dem Recht innewohnende Wertesystem. Welche Verhältnisse mit ihren Rechtsverhältnissen gut oder schlecht sind und für wen sie gut oder schlecht sind ist eine Frage der Gesellschaftsanalyse und des in der eigenen Zeit und den eigenen Lebensverhältnissen verankerten wertenden Standpunkts. Der gedankliche Ansatz einer linearen qualitativen Entwicklung von „gutem“ Recht in der Fragestellung verkennt imho die Aufgabenstellung von Recht und unterstellt bereits ein allgemeingültiges äußerliches Wertesystem (mit Behauptungen wie Chaos/Unordnung/Ordnung, Ungerechtigkeit/Gerechtigkeit, Macht/Machtbeschränkung). Ein Wertesystem - und das ist mir wichtig - jenseits der Vorstellungen der Rechtssetzenden. Die berühmte Kinderfrage in der us-amerikanischen WASP-Erziehung „Ist das eine Regel?“ hindert das Oberste Gericht nicht daran, sich geistig und rechtsprechend zurück in die 1950er Jahre zu beamen. Der Blickwinkel zählt. Man schaue nur auf einen Pazifisten, der dem Kriegsrecht unterstellt ist und sich weigert, den „Dienst“ an der Waffe auszuüben, weil er kein Mörder werden will. Hier das in den Menschenrechten verankerte Recht auf Leben und dort die Todesstrafe wegen Wehrkraftzersetzung. Filbinger lässt grüssen...
    Der Aspekt der Gottgefälligkeit taucht wenig überraschend nicht auf, obwohl seit vielen Jahrhunderten das kanonische Kirchenrecht und das angeblich Göttliches Recht (ius divinum) die europäische Kultur und auch die Rechtskultur bis heute mitprägen. Man muss sich nur das Regime des Zölibats vor Augen führen, das bis heute armen aber gläubigen Menschen die Freiheit der selbstbestimmten Ausübung ihrer sexuellen Bedürfnisse nimmt und untersagt und sie schuriegelt (als „vollkommene und immerwährende Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen“, wie es der Codex Iuris Canonici in seiner unendlichen Weisheit erkennt). Zumindest seit der Synode von Pavia war es neben allen anderen unsinnigen Begründungen offenbar auch das Ziel, die Vererbung von Kirchenbesitz zu unterbinden. Und damit die Herausbildung von innerkirchlichen Familiendynasien. Simonismus und Nepotismus, wie wir ihn zum Beispiel von den Borgias kennen, lassen erahnen, dass die Gesetze für die kleinen Mönchlein und Pfaffen wohl nicht immer auch gleichfalls für die Mächtigen galten. Und dass sexuelle Unterdrückung Herrschaftsverhältnisse fördert ist in einer global agierenden hierarchischen Organisation mit einer zweitausenjährigen Herrchaftserfahrung ja keine besonders neue Erkenntnis. Kein Wunder also, dass nicht wenige dieser armen Priester krank waren und noch sind und dass dann über diesen Geistlichen anvertraute Kinder hergefallen wurde und wird. Wer mehr über die Genesis dieser Unmenschlichkeiten lesen will sollte sich die widerlichen Thesen des Augustinus von Hippo mal genauer anschauen. Nicht Weniges, was in dieser Kirche noch heute Recht und richtig ist geht auf ihn zurück.
    Sehr schön hat Otto Kirchheimer 1961 in Politische Justiz. Verwendung juristischer Verfahrensmöglichkeiten zu politischen Zwecken. diese Ebene der Instrumentalisierung des Rechts am Beispiel der Nationalsozialisten dargestellt. Auch bei Rechtsverhältnissen, die einem Kompromiss oder Agreement zwischen Vertragsparteien dienen ist der Kern immer die Machtfrage. Warum wohl unterwerfen sich die Vereinigten Staaten nicht einer internationalen Gerichtsbarkeit? Sie sind nicht machtlos genug. Die Dauer der Gültigkeit von Recht ist ebenfalls von Machtverhältnissen und Definitionshoheit abhängig. Warum sollte sich heute denn die Russische Förderation noch um die Achtung der Souveränität und der bestehenden Grenzen scheren, die 1994 der Ukraine im Budapester Memorandum garantiert wurde? Schließlich überfällt das NATO-Mitglied Türkei seit 2019 die kurdische Bevölkerung im Nordirak, mit dem Effekt, dass bisweilen von den Kurden internierte IS-Terroristen wieder frei kommen und sich über Bombenanschläge in Paris und Berlin Gedanken machen können. Da kräht ja auch kein Hahn danach, oder? Wenn Giorgio Agamben in seinem Homo sacer die Zunahme von rechtsfreien Räumen thematisiert und von den KZs der Nazis über die Biopolitik und Guantanamo eine gedankliche Linie bis zum Begriff des Ausnahmezustands entwickelt (und damit unwissentlich wohl der Klimakatastrophe vorgreift) steht dabei immer auch die Macht der Definitionshoheit im Raum. Ein sehr inspirierender Bezug ist für mich da auch sein Verweis auf den Türhüter in Kafkas Vor dem Gesetz.
    Fazit. Recht und Rechtsgrundsätze lassen sich nur über die dahinter stehenden Machtverhältnisse in einer Gesellschaft und die Eingewobenheit in die Ökonomie und Kultur dieser Gesellschaft erklären. Die gilt auch für Rechtsvorstellungen der Machtlosen und die Utopien eines „anderen“ Rechts, wenn Pierre-Joseph Proudhon beispielsweise postuliert: „Anarchie ist Ordnung ohne Herrschaft.“ Um den Gedanken der Fragestellung zu retten fällt mir leider nur ein: „Jede Setzung von Recht ist gültiges Recht, solange dieses durchgesetzt werden kann. Wirksame Rechtssetzung führt Zustände in andere Zustände. Die Gültigkeit von Recht sagt nichts über seine Qualität aus.“ --92.212.2.207 02:42, 26. Jun. 2022 (CEST) erg. --92.212.2.207 18:25, 26. Jun. 2022 (CEST)

23. Juni

Warum sind Janko und Rudvalis keine Sub-Monster

Obwohl sowohl Janko group J3 {2⁷ · 3⁵ · 5 · 17 · 19} als auch Rudvalis group Ru {2¹⁴ · 3³ · 5³ · 7 · 13 · 29} sich die Primfaktoren mit der Fischer–Griess Monstergruppe 𝕄 {2⁴⁶, 3²⁰, 5⁹, 7⁶, 11², 13³, 17, 19, 23, 29, 31, 41, 47, 59, 71} teilen, sind sie keine Subgruppen – wie kann das sein?--2.247.252.123 03:46, 23. Jun. 2022 (CEST)

    Dass die Ordnung einer Gruppe die Ordnung einer andern Gruppe teilt, ist zwar eine notwendige, aber längst keine hinreichende Bedingung dafür, dass die erste eine Untergruppe er zweiten ist. Es sagt ja nichts über die Gruppenstruktur selbst aus. --Digamma (Diskussion) 08:10, 23. Jun. 2022 (CEST)

(Service für interessierte Mitleser*innen: Monstergruppe -- southpark 07:24, 23. Jun. 2022 (CEST))

 
Pokémon vor dem Bahnhof Romanshorn
      Die Mehrzahl von Pokémon ist Pokémon. --Rôtkæppchen₆₈ 08:37, 23. Jun. 2022 (CEST)
        laut wikt:Pokémon ist beides möglich. --rausch (Diskussion) 10:55, 23. Jun. 2022 (CEST)
        Im Deutschen werden Fremdwörter in der Regel nach deutschen Regeln dekliniert. Insbesondere bilden sie auch den Plural nach den deutschen Bildungsgesetzen. --Digamma (Diskussion) 20:21, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Das spricht meines Erachtens eher für Pokemon oder Pokemone als für Pokemons. Für Eigennamen gelten die Regeln aber sowieso nicht. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:48, 23. Jun. 2022 (CEST)
              Probierts doch mal wieder mit Quellen? 😉 --> Duden "Plural: die Pokémon[s]" ...Sicherlich Post 23:52, 23. Jun. 2022 (CEST)

Großer Satz von Fermat

So funktioniert es:

  • ERSETZE diesen Abschnitt durch eine konkrete Frage.
  • Lass nur die nachfolgende Zeile (--93.104.29.120 07:51, 23. Jun. 2022 (CEST)) am ENDE deiner Frage stehen. Sie wird in deine Signatur umgewandelt.

--93.104.29.120 07:51, 23. Jun. 2022 (CEST)

Barum? --Habakukerich (Diskussion) 10:56, 23. Jun. 2022 (CEST)

Motorrad mit drei Rädern

Ich habe ein Motorrad gesehen, das vorne 2 Räder hat, parallel zueinander. Wie nennt sich das, und was bringt das? --Habakukerich (Diskussion) 10:56, 23. Jun. 2022 (CEST)

    Das nennt sich Dreirad. Beispiele: Piaggio MP3, Peugeot Metropolis 400 --rausch (Diskussion) 11:00, 23. Jun. 2022 (CEST)
      +1...der war gut! Und wenn man rückwärts fährt isses immer noch ein Dreirad. Gruß vom --Caramellus (Diskussion) 13:13, 23. Jun. 2022 (CEST)
        Die Antwort war durchaus ernst gemeint. Ein Dreirad definiert sich nun mal drüber, dass es drei Räder hat unabhängig vom Antrieb des Fahrzeugs (Grauzone wäre der Ellenator mit eig. vier Rädern).
        Zur zweiten Teilfrage "was bringt das": im Artikel zum Piaggio stehen folgende Vorteile: bessere Stabilität, Umkippen bei rutschigem Untergrund wird weitgehend verhindert --> besser bei schlechtem Wetter; bessere Bodenhaftung, dadurch kürzere Bremswege. Anderer Vorteil: wenn die beiden Vorderräder weit genug auseinander stehen (>460 mm), handelt es sich um ein mehrspuriges Fahrzeug, für das ein normaler B-Führerschein reicht. --rausch (Diskussion) 15:01, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Verzeihe bitte. Habe Deinen Beitrag natürlich ernst genommen. Aber das Dreirad...ich habe Tränen gelacht:-))) ymmd! Lieben Gruß vom--Caramellus (Diskussion) 15:10, 23. Jun. 2022 (CEST)
            Dreirad wäre nur richtig, wenn es hinten auch noch ein Rad hat - aber das wissen wir nicht. --TheRunnerUp 17:25, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Ergänzung: Es ist ein Dreirad mit Neigetechnik (bei der Tour de France schön zu bewundern). Es gibt ja auch diese harleymäßigen Dreiräder mit einem Vorderrad und ohne Neigetechnik. Rainer Z ... 15:13, 23. Jun. 2022 (CEST)
    man braucht keinen Motorradführerschein --217.138.222.212 17:20, 23. Jun. 2022 (CEST)

Weiterer Vorteil: beim Stoppen blockiert man die Vorderräder und kann die Füsse auf dem Trittbrett lassen. Ultra bequem.


PS: in Paris gibts davon gefühlt mehr als PKW.ClaudeWiko (Diskussion) 09:53, 25. Jun. 2022 (CEST)

Raumtemperatur senken - für's Klima und gegen den Krieg

Gas und Öl werden knapp und teuer. Viel Heizen ist schlecht für's Klima und finanziert Putins Krieg. Wieso also nicht einfach flächendeckend die Raumtemperatur senken? Wieviel Energie würde das sparen? Wie verteilt sich das auf Gas und Öl in % gemessen am bisherigen Jahresverbrauch? Wie gross ist der Anteil von Heizung am Gesamtenergieverbrauch? Raumtemperatur ist bei diesen Fragen recht schweigsam... PS: Haben wir eigentlich irgendwo ein Tortendiagramm, das die Anteile verschiedener Verbraucher am Gesamtenergiebedarf darstellt? (DE oder DACH) Gruss, --Markus (Diskussion) 11:04, 23. Jun. 2022 (CEST)

    Etwa 31 Prozent werden durch Haushalte verbraucht: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37985/umfrage/verbrauch-von-erdgas-in-deutschland-nach-abnehmergruppen-2009/
    Derzeit wäre die Senkung der Raumtemperatur kontraproduktiv (Klimaanlagen...)
    Ob die bisherigen und geplanten Maßnahmen überhaupt sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt. In einem Kommentar im DLF hörte ich die Tage, dass Russland dank der durch die Subventionen gestiegenen Gaspreise derzeit mit der reduzierten Liefermenge von 40 % mehr einnimmt als zuvor. --Magnus (Diskussion) 11:11, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Bei so etwas ist immer die Frage, wie man das in einem freien Land durchsetzen will. Zufällige Hausdurchsuchungen und drakonische Strafen wären rechtlich nicht durchsetzbar und gesellschaftlich kaum akzeptiert. --Carlos-X 11:22, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Das ging doch letzte Woche erst durch den Blätterwald: [6]. Generell gefragt: Bist du dir sicher, dass das hier in der Auskunft richtig ist, oder hast du das WP:Café knapp verfehlt? --Kreuzschnabel 13:11, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Inwieweit finanziert das Heizen mit aus heimischer Braunkohle gepressten Briketts oder in der eigenen Waldung geschlagenem Holz Putins Krieg? --Kiew86 (Diskussion) 13:55, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Jedes Brikett und jedes Stück Holz kann nur einmal genutzt werden. --Carlos-X 13:59, 23. Jun. 2022 (CEST)
        Und inwieweit finanziert die einmalige Nutzung eines aus heimischer Braunkohle gepressten Briketts oder in der eigenen Waldung geschlagenen Holzes nun Putins Krieg? --Kiew86 (Diskussion) 14:07, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Die Braunkohle, die du verbrennst, kann nicht im Kraftwerk verbrannt werden und muss durch russische Kohle ersetzt werden. Das Stück Holz, das du verbrennst, kann durch niemand anderen verbrannt werden, also müssen andere Menschen mit russischem Gas heizen. --Carlos-X 16:49, 23. Jun. 2022 (CEST)
            Das ist ein sehr theoretischer Ansatz. Die meisten erdgasbetriebenen Heizanlagen dürften nicht für das Verbrennen von Holz ausgerichtet sein. Aber selbst wenn sie es wären: warum soll ich frieren, nur damit ein anderer mit meinem Holz heizen kann?
            Auch bezweifle ich, dass aufgrund der unterschiedlichen Heizwerte und des unterschiedlichen Abbrandverhaltens in Großfeuerungsanlagen Stein- durch Braunkohle ersetzt werden kann. Bei Dampflokomotiven hat es beispielsweise ohne zusätzliche technische Maßnahmen nicht geklappt. --Kiew86 (Diskussion) 17:08, 23. Jun. 2022 (CEST)

Hm - ich fragte nach Zahlen. Danke für den ersten Link. Kurz nach Kriegsbeginn habe ich die Heizung auf Sommerbetrieb umgestellt. Aber das hilft natürlich nur, wenn viele mitmachen. Da ich mich gerade auf eine Diskussionsrunde zu Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie vorbereite, suche ich nach Zahlen. U.a. eben auch zu Müllers Idee zu den 2° und der für mich unverständlichen Einlassung des Mieterbundes dazu (s. zweiter Link). Und ja, Klimaanlagen fallen in die gleiche Kategorie. Ich möchte gern anhand von Zahlen das Wirkungspotenzial besser einordnen können... Klar können wir auch über "Sinn" reden, aber das hier ist m.E nicht die richtege Plattform dafür ;-) Gruss, --Markus (Diskussion) 14:36, 23. Jun. 2022 (CEST) (nicht signierter Beitrag von Markus Bärlocher (Diskussion | Beiträge) 14:39, 23. Jun. 2022 (CEST))

    Unverständlich? Es trifft nur den kleineren Teil der Bevölkerung, von denen einige dann eventuell krank werden und andere Ausweichstrategien suchen (Heizlüfter, offenes Feuer in der Wohnung), die kontraproduktiv bis gefährlich sind. --Magnus (Diskussion) 14:42, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Habe das Wesentliche meiner Frage oben mal fett gemacht. An Müllers Idee finde ich die Reduktion> wesentlich. Klar hat Siebenkotten recht, dass auch die Eigenheimbesitzer mitmachen müssen. Aber wenn er das mt dem Klima ernst nimmt und auch den Krieg, dann müssteer anders reden. Prima fände ich, wenn "wir alle" mutiger wären und mehr Verantwortung übernehmen für unser Handeln. Gruss, --Markus (Diskussion) 15:00, 23. Jun. 2022 (CEST)
        Die Frage lässt sich mit genauen Zahlen nicht beantworten. Zwar kann grob abgeschätzt werden, das ungefähr ein Drittel des Energiebedarfes durch Privathaushalte verursacht wird, aber welcher Bedarf wann und wo an wieviel Energie zum Heizen bzw. Kühlen bestand, hängt sehr von den - regional durchaus unterschiedlichen Witterungsverläufen ab. Ebenso davon, welche technischen und konstruktiven Möglichkeiten wo vorhanden sind und welche weiteren Produkte und Dienstleistungen an die Heizung gebunden sind - z. B. Warmwasser - oder ob die Heizung sogar nur ein Nebeneffekt beispielsweise von Kraft-Wärem-Kopplung ist - hier würde der Verzicht auf die sowieso anfallende Prozesswärme überhaupt nichts bringen.
        Weiterhin hängen der Verbrauch und die Verteilung auf Gas und Öl sehr vom individuellen Heizverhalten und den eventuellen Ausweichstrategien ab. Auch ist die Frage, ob der Verzicht nur wenige Tage oder Monate oder gar Jahre durchgehalten werden soll - dann drohen Folgeschäden an den Gebäuden und eventuell auch an der Gesundheit der Bewohner.
        Deshalb kann man zu diesem Thema seriöserweise nur sehr grobe Schätzungen abgeben.
        Dass das Frieren für den Weltfrieden im Hinblick auf die erhoffte Zerstörung der russischen Wirtschaft und damit der russischen Gesellschaft eher kontraproduktiv ist, hat Benutzer:Magnus ja weiter oben schon geschrieben. --Kiew86 (Diskussion) 16:06, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Markus ich fände es toll, wenn du im Winter ganz ohne Heizung auskommst. Dann könnte ich nämlich ganz normal heizen. Danke! --217.138.222.212 17:23, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Bitte beantworte die Frage nach den Daten. Gruss, --Markus (Diskussion) 19:07, 23. Jun. 2022 (CEST)
          Hm - ich habe nicht behauptet, dass Klima oder Krieg simpel zu behandeln wären, sondern nach Zahlen gefragt. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass der Energieverbrauch noch nie differenziert untersucht worden wäre. Denn dann wäre jede "Strategie" beliebig. Klar nutzt der eine Gas und der andere Holz, und einer eines für alles und der andere für alles etwas anderes. Aber Heizen und Kochen tun die Meisten (einige sogar "Klimatisieren"). Und irgendwoher müssen die Politiker ja wissen, an welcher Stellschraube sie drehen wollen - und als mündige Bürger sollten wir auch Zugang zu solchem Wissen haben... Idealerweise auch hier in WP. @Magnus: Ja, Putin scheint "unberechenbar". Aber Energiesparen hilft sowohl bei der Klima- als auch bei der Energiekrise. Und klar: alle müssen mithelfen, und keiner soll über den Tisch gezogen werden. - Aber ich fragte nach Daten... Gruss, --Markus (Diskussion) 19:07, 23. Jun. 2022 (CEST)
        Wenn Russland sein Öl oder Gas jetzt an China verkauft und China es dafür nicht mehr von Brasilien abnimmmt und wir es dann von Brasilien statt von Russland kaufen, was hilft das bitteschön gegen den Krieg? Wie alt bist du? --2001:9E8:A525:1B00:A19D:2918:FE83:D365 22:26, 23. Jun. 2022 (CEST)
          <quetsch>... ist halt nur ne Umweltsauerei, wenn dadurch die Transportwege massiv verlängern nur damit der politisch / moralisch / etc. richtige , genehme Herkunftsname drauf steht. Ach ja und die Preise sind auch "geringfügig" höher :-) ...wenn z.B. Indien, wie bei russischem Öl als Zwischenhändler / Strohmann für den Etikettenschwindel auch was von der Marge abhaben will. [7] --Btr 18:34, 25. Jun. 2022 (CEST)
            Basierend auf der Heizperiode von Oktober bis April, den Monatsmitteltemperaturen gemäß Tabelle im Abschnitt Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland#CLINO-Perioden (30-jährige Temperaturmittelwerte) und einer normalen Raumtemperatur von 21 °C komme ich pro Kelvin Temperatursenkung auf eine Energieeinsparung von ca. 6 Prozent. Da ist die übliche Nachtabsenkung aber noch nicht berücksichtigt und auch nicht die Tatsache, dass viele Heizkessel auch für das Brauchwasser zuständig sind, das aus hygienischen Gründen mindestens 60 °C haben muss. Was nutzt die beste Energieeinsparung, wenn sich die Menschen dann beim Duschen eine Legionellose zuziehen? --Rôtkæppchen₆₈ 22:42, 23. Jun. 2022 (CEST)
              Nein, das Brauchwasser muss nicht dauerhaft mindestens 60 Grad haben, sondern es genuegt gegen die Legionellen, es woechentlich kurz (fuer eine Stunde oder so) auf mindestens 60 Grad aufzuheizen. -- Juergen 217.61.199.219 10:54, 24. Jun. 2022 (CEST)
                ...wobei die Temperatur an der Badewannen- / Duscharmatur durch das Mischen von Warm- und Kaltwasser eingestellt wird. Letztendlich / in der Praxis wird es ziemlich egal / marginal sein, ob man einen kleinen Teil Heißwasser mit einem großen Teil Kaltwasser mischt oder lauwarmes Warmwasser mit einem geringen Teil an Kaltwasser auf die typische Dusch-Wassertemparatur von 30-40°C bringt... und der Kessel dafür eine erheblich größere Menge auf diese niedrigere Warmwasser-Temperatur aufheizen muß. --Btr 18:48, 25. Jun. 2022 (CEST)
                  Definitiv nein! Legionellen gedeihen bei 25 bis 50 °C und überleben bis 60 °C. Wenn Du es also fertigbringst, Deinen Boiler nur auf 30 bis 40 °C einzustellen, bekommst Du ein großes Hygieneproblem. --Rôtkæppchen₆₈ 02:26, 26. Jun. 2022 (CEST)

Aymara-Kalender

Das Jahr 5782 nach dem jüdischen Kalender ist das Jahr 5530 nach dem Aymara-Kalender. Gibt es irgend eine geschichtliche Verbindung zwischen diesen beiden Kalendern? -- Karl Bednarik (Diskussion) 11:38, 23. Jun. 2022 (CEST).

    Dafür haben wir zwei Artikel: Aymara (Volk) und Jüdischer Kalender. Laut ersterem begann der Kalender der Aymara zur Wintersonnenwende (21. Juni) des Jahres 3507 v. Chr.
    Beim Jüdischen Kalender ist die biblische Entstehung der Welt Beginn der Zeitrechnung. --rausch (Diskussion) 13:56, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Warum sollte es eine geschichtliche Verbindung geben, wenn die Kalenderepochen 252 Jahre auseinander liegen? --Digamma (Diskussion) 20:29, 23. Jun. 2022 (CEST)

Anwälte schreiben keine normalen Emails - warum?

In Österreich habe ich jetzt schon mehrere Anwälte erlebt, die mit ihren Mandanten nie per normalen Text-Emails kommunizieren. Sie schicken PDFs im Anhang, wie sie eben einen Brief schicken würden, und im Mailtext nur sinngemäß "bitte Anlage beachten" u.dgl. Was sind die Gründe hierfür? --AF (Diskussion) 17:40, 23. Jun. 2022 (CEST)

    Fälschungssicherung? Ein PDF kanst du finialisieren, verschlüsseln und signieren. Also man kann ein PDF- Version erzeugen, die es so nur einmal gibt (Kopieen erzeugen geht natürlich), und nicht mehr ohne weiteres abgeändert werden kann. Er wird sich auf sein Dokument und diese eine Version berufen, wenn es Probleme gibt. Diese Version wird er auch gemäss Archivierungsvorschriften für Anwälte archivert haben. --Bobo11 (Diskussion) 17:53, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Eine PDF-Datei sieht auch ausgedruckt wieder vernünftig aus, mit Briefkopf, eigener Kanzleischriftart und dergleichen. --2001:9E8:49EA:D00:C9CE:E7CF:603B:96B9 19:03, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Ich denke, es geht vor allem um Sicherheit und die Pflicht zur Verschwiegenheit des Anwalts (§§ 203 StGB, § 43a Abs. 2 BRAO, § 2 BORA). Eine „normale“ Email ist zwar regelmäßig via TLS zwischen Computer und Server des Email-Anbieters verschlüsselt (erkennbar an „https“ und dem Schloss-Symbol in der Browserleiste), nach dem Server geht es aber meistens unverschlüsselt weiter. Dies wäre ein eindeutiger Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht. Wenn trotzdem regelmäßig Anwälte und Mandanten auf diesem Weg kommunizieren, dann nur, wenn der Mandant zuvor eindeutig diesem Verfahren zugestimmt hat. Dann handelt es sich nach herrschender Ansicht um eine von der Allgemeinheit gebilligten Verhaltensweise im öffentlichen Leben („Sozialadäqanz“). Der hamburgische Datenschutzbeauftragte ist jedoch (2018) anderer Ansicht und hält einen solchen Mail-Verkehr immer für einen Verstoß gegen das Verschwiegenheitsgebot.
    Eine „echte“ Verschlüsselung ist bei Anwalt-Mandanten-Kontakten per Mail kompliziert - siehe Ende-zu-Ende-Verschlüsselung -, irgend ein Dritter muss ja für die wirksame Verschlüsselung sorgen. Eine PDF ist auch innerhalb einer Mail verschlüsselbar und kann nicht so einfach abgefangen oder manipuliert werden. Es handelt sich daher zwar nicht um eine perfekte, aber dennoch bessere Lösung, als die Datenübertragung per simpler Email. --OnlyMe (Diskussion) 20:21, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Ich würde die Kanzleien fragen, aber ich denke, Bobo11s Begründung klingt gut. Wir haben einen Kunden, der ein bestimmtes Programm nutzt, um Dokumente zu schreiben und später musste noch ein spezielles PDF-Programm angeschafft werden um Die PDFs so zu erzeugen, wie sein sollen, um es mal so zu sagen. Ich war bei der Einführung nicht dabei, sondern kenne die Sache nur von Schnittstellen und Kollegen, die mich da eingeführt haben, deshalb kenne ich keine Details. Ich glaube es ging darum, dass Schriftdokumente genauso wie sie aussehen (WYSIWYG) ins PDF-Format übertragen werden müssen. Bei vielen Programmen war es wohl so, dass ein bisschen was verrückt, z.B. dass ein Wort auf einmal in der nächsten Zeile ist. Aber für das Gericht durfte das nicht sein, weil sonst das Dokument vor Gericht wohl ungültig werden könnte. Z.B. wenn man eine Zeile zitiert. Aber wie gesagt, ich erinnere mich nicht mehr an die Details, warum das so sein musste, wie man es letztlich entschieden hat und ob das heute auch noch gelten würde. --Christian140 (Diskussion) 20:36, 23. Jun. 2022 (CEST)
    Bobo11 hat es auf den Punkt gebracht. PDF werden als Dokumente von Gerichten meist anerkannt, Mailausdrucke nur selten. Druckt man eine Mail in ein PDF, sieht es wieder anders aus. Klar, auch PDF können gefälscht werden (Ausweise und andere Dokumente ja ebenfalls) aber die Wahrscheinlichkeit ist wesentlich geringer als die Änderungen, die in Mails ohne Weieres möglich wären. --Ralf Roletschek (Diskussion) 21:10, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Vor allem ist man mit PDFs bei der Nachrichtenübermittlung viel flexibler als bei Textmails. PDFs kann man ausdrucken und auf dem Postweg verschicken. PDFs kann man per Fax verschicken. Und PDFs kann man als Emailanhang verschicken. PDFs kann man auf CD brenne und verschicken. Der Empfänger hat jedesmal das gleiche Dokument. Textdokumente sehen auf jedem Gerät und mit jedem Drucker gedruckt anders aus. Deswegen wurden ja Postscript und dessen Abkömmling PDF erfunden und auch noch ähnliche, aber ungebräuchliche Formate wie DVI oder XPS. --Rôtkæppchen₆₈ 22:08, 23. Jun. 2022 (CEST)

Gibt es auch in DE. "Das Anwaltsprogramm macht das automatisch so" war die Begründung. Ärgerlich ist, dass die "Trägermail" sowohl einen nichssagenden Betreff, als auch einen ebensolchen Text hat, ebenso der PDF-Dateiname. Kennt jemand ein Such-Tool, mit dem man in den PDF-Anhängen mehrerer Mails eine Volltextsuche machen kann? Gruss, --Markus (Diskussion) 22:13, 23. Jun. 2022 (CEST)

    MS Outlook. Vorausgesetzt natürlich, die pdf-Datei enthält Text und nicht Grafik. --TheRunnerUp 23:42, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Naja, Volltextsuche in Grafik... und dann ist das fast wie Photoshop als Antwort auf die Frage, wie man eine Bilddatei öffnet. Wer schon (noch) Outlook benutzt, würde das glaub ich kaum fragen. Also falls es keine Hilfe ist und eine möglw. maximal minimale Lösung bevorzugt wäre: ich nutze'n kleines Tool mit dem allessagenden Namen pdfgrep und selbstredend optionaler Rekursion (sucht auch in Grenzen um Grafik herum). Setzt eben voraus, dass du die Dateien lokal verfügbar hast und weißt wo sie sind. Mein MUA bedient getrennte Mailboxen für jeden Account und was da drin ist, kann ich bearbeiten womit ich will. Keine Ahnung was das Windows-Pendant ist. -82.83.19.35 00:18, 24. Jun. 2022 (CEST)
        Das hängt in DACHL alleine von der persönlichen Präferenz des Anwalts ab, der Kanzleiorganisation und und der verwendeten Anwaltssoftware. Da gibt es keine Geheimnisse von wegen Verschlüsselung etc. Wenn ich was sicher verschicken will, dann mache ich es aus Haftungsgründen sicher nicht über E-Mail an den Mandanten. Es gibt genügend Anwälte, die das E-Mail "normal" versenden und in der Praxis nach meiner Erfahrung sind es eher die geringere Zahl, die pdf-Dateien anhängen. Manche machen es eben komplizierter als andere. Und wenn ich einen sicheren Nachweis des Empfangs brauche, wird das Fax und die Faxbestätigung immer noch von allen Gerichten in DACHL anerkannt bzw. Einschreiben mit Rückschein, E-Mail hingegen nicht. SG, Asurnipal (Diskussion) 17:10, 24. Jun. 2022 (CEST)

Danke an alle für die interessanten Antworten. --AF (Diskussion) 06:23, 25. Jun. 2022 (CEST)

Noch eine Antwort nur für Deutschland: NAch § 11 Abs. 1 S. 2 BORA muss der Anwalt dem Manadanten versandte und erhaltene Schriftstücke zur Kenntnis bringen. Kommunikation mit Gerichten und anderen RA, sowie einigen Behörden erfolgt über das sog. beA und besteht grds. aus Nachricht mit Anhang und die wesentlichen Schriftstücke sind dabei als PDF-Anhang zu versenden. Da ist es als Workflow einfacher dem Mandanten das weiterzuleiten als PDF im E-Mail-Anhang. Und wenn man das dann für einen wesentlichen Schriftstücktyp macht, ist es für dne Mandanten und auch den Rechtsanwalt schlicht recht einfach, dieses Kommunikationsschema für alle Schreiben durchzuhalten. (Und wenn man als RA doch mal per Post versenden muss, ist der Medienbruch bei PDF an kleinsten). sуrcrо.педія 06:35, 25. Jun. 2022 (CEST)

Reformpädagogik und sexueller Missbrauch

Die irre Idee eines pädagogischen Eros und einer „Lebensgemeinschaft“ zwischen Zöglingen und Erziehern, die in der Reformpädagogik verbreitet war, hat bekanntlich mehrfach dazu beigetragen, dass Pädagogen die professionelle Distanz nicht mehr einhielten und übergriffig wurden. Die Missbrauchsfälle von Gustav Wyneken und Gerold Becker sind bekannt. Beide waren schwul. Ist eigentlich auch Missbrauch von Mädchen in reformpädagogischen Zusammenhängen bekannt? Wenn nein: Liegt das daran, dass es den nicht gab oder wurde er, weil heterosexuell, weniger skandalisiert als der Missbrauch von Jungen? Gibt es dazu Literatur? --Φ (Diskussion) 17:48, 23. Jun. 2022 (CEST)

    Sollte die Fragestellung "Reformpädagogik" eingrenzen, wann und wo (bspw.)?--Wikiseidank (Diskussion) 20:29, 23. Jun. 2022 (CEST)
      Warum eingrenzen? Der Grundgedanke ist derselbe, die hässlichen Folgen auch. --Φ (Diskussion) 20:51, 23. Jun. 2022 (CEST)

24. Juni

Ping= DNS sagt: "Domain existiert nicht", Mail kommt an und wird beantwortet

Guten Tag, ich habe ein Problem. Ich suche Kontakt zu einer Firma. Mir liegt eine Emailadresse vor. Also gehe ich mal (ohne @ und das davor) ins Internet und bekomme die Antwort "DNS_PROBE_FINISHED_NXDOMAIN". Okay, denke ich: Gegenversuch: Ping absetzen wahlweise mit www, oder ohne: "Ping-Anforderung konnte Host "***" nicht finden". Okay, denke ich, dann versuche doch einfach mal ne "Ping-Mail" (Mail ohne großen Inhalt, nur als "testmail" bezeichnet mit ganz kurzer Erklärung...) abzusetzen. Lesebestätigung (von der besagten Domain) nach 20 Sekunden. Antwort der Mail nach weiteren 60 Sekunden). Im Protokoll steht als Absender die betroffene Domain. Gehe ich recht in der Annahme, dass da eben nur ein Mailserver drauf läuft und kein HTTP und ähnliches? Antworten vielleicht SMTP, POP3, IMAP usw nicht auf Pings? Ich dachte, der "Rechner" (im weitesten Sinne) als ganzer antwortet (bzw die Netzwerkkarte...), losgelöst vom Dienst. Oder ist dort eine Ping-Antwort komplett deaktiviert? Wie finden die Mailserver den Empfänger, wenn sie keine IP im DNS finden? Fragen über Fragen... Kennt jemand die Antwort? --2003:D5:FF2E:CC00:214B:2174:1A97:927A 09:29, 24. Jun. 2022 (CEST)

    Hier steht einiges zu dem Fehler. Ich habe auch eine Domain, die ich nur für E-Mails verwende. Ich kann sie ganz normal anpingen. 91.54.42.170 09:47, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Im DNS wird ein MX-Record hinterlegt sein (der ist relevant für Mailzustellung), aber kein A-Record (den will der Browser, wenn er die Domain auflösen will. Auch wenn du einen Hostnamen pingst, wird m.W.n. der A-Record verwendet). Mit https://mxtoolbox.com/ kann man z.B. die verschiedenen Records einer Domain einsehen. --178.2.176.155 10:21, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Ja, SMTP, POP3, IMAP usw. antworten nicht auf Pings, ebenso wie auch alle anderen Internetprotokolle nicht.
    Ping ist ein eigenes Protokoll namens ICMP und ist zwar haeufig, aber bei weitem nicht immer freigeschaltet.
    In Faellen wie diesem wird es aber wahrscheinlich sogar so sein, dass der Domaininhaber gar keinen eigenen Server speziell fuer diese Domain betreibt, sondern er duerfte sich den Mailserver eines Providers mit vielen anderen Mailkunden teilen, die viele weitere Domains ebenfalls per MX-Record an denselben Mailserver delegieren. -- Juergen 217.61.199.219 11:05, 24. Jun. 2022 (CEST)
    mit dig -t ANY domain.de siehst du alle DNS-Einträge --217.138.222.228 11:16, 24. Jun. 2022 (CEST)

Ölpest

Wann in der Geschichte hat sich zum a) ersten Mal / b) umfassend das Bewusstsein gebildet, dass Erdöl schrecklich für die Umwelt ist? Gibt es zum Beispiel irgendwelche Naturphilosoph*innen aus der griechischen Antike, die beobachtet haben, wie natürlich an die Oberfläche tretendes Öl die Umgebung verdirbt? Abgesehen von solchen frühen Beobachtungen, wann wurde erkannt, dass es nicht gut ist, Erdöl einfach so auslaufen zu lassen? Nur dass Öl gefördert, gesammelt, transportiert und verarbeitet wird, wäre Voraussetzung, aber nicht ausreichend, damit die Leute auch tatsächlich erkennen, dass Erdöl im Wasser schlecht ist oder dass eine Pfütze Öl neben der Rohrleitung überhaupt ein Grund wäre, etwas zu ändern. Wann passiert das?

--95.91.241.253 11:09, 24. Jun. 2022 (CEST)

    Mal als Ansatz: Sowohl unser Artikel Erdöl als auch - in den Zeitangaben noch etwas strukturierter - der englische Artikel geben historische Informationen zur frühen Nutzung von Erdöl. Wenn es, sie im englischen Artikel beschrieben, in Babylon vor 4000 Jahren schon zu medizinischen Zwecken verwendet wurde (für später siehe auch [8]), so kann man davon ausgehen, dass zu diesem Zeitpunkt auch schon schädliche Auswirkungen von substantiellen Einnahmen auf Menschen und Tiere beobachtet wurden und auch die Gefahren fürs Federvieh beim Kontakt im Wasser. PS:Diesen Artikel lohnt es sich vielleicht auch nochmal durchzugehen, wurde Öl schon mit großer Vorsicht gehandhabt und war auch Herodot für seinen üblen Geruch bekannt. -- 79.91.113.116 12:31, 24. Jun. 2022 (CEST)
      Wenn man das frisch geförderte Erdöl in die Landschaft kippt, dann ist es wieder da, wo es hergekommen ist. --Ralf Roletschek (Diskussion) 14:55, 24. Jun. 2022 (CEST)
        Genau um diese Sichtweise geht es mir! Wann hörte das auf?--95.91.241.253 16:16, 24. Jun. 2022 (CEST)
        Ralf, es ist eben nicht da, wo es herkam. Vorher tief unter der Erde, nachher auf der Erdoberfläche oder in Gewässern. Rainer Z ... 17:04, 24. Jun. 2022 (CEST)
          Erdöl liegt nicht zwingend tief unter der Erde. Historisch ist das durchaus auch einfach "aus der Erde geflossen". Link Diese Quellen sind aus naheliegenden Gründen aber längst versiegt. --An-d (Diskussion) 17:20, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Die Bewusstseinsbildung dürfte im großen Maßstab mit dem Unfall der Torrey Canyon begonnen haben. Da fielen die Umweltschädigung und die Möglichkeit einer schnellen, weltweiten Verbreitung der Informationen erstmals zusammen, so dass einem großen Teil der Menschheit die Schrecklichkeit des (unkontrollierten Austrittes) von Erdöl bewusst geworden sein dürfte. Da dies einer der ersten Vorfälle war, die ausführlich in Bildern dokumentiert wurden, fand das Ereignis auch Einzug in diverse Schul- und Lehrbücher (z. B. in der DDR) und trug damit sicherlich auch zur Bewusstseinsbildung bei. Das bereits vorher einzelne Menschen von der Schrecklichkeit des Erdöls wussten oder glaubten zu wissen, ist davon unbenommen. --Kiew86 (Diskussion) 12:46, 25. Jun. 2022 (CEST)
 
Oberflächennahes Erdöl

Ich könnte mir vorstellen, dass schon die Säbelzahnkatzen vor 20.000 Jahren erkannten, dass Erdöl in der Umwelt der Gesundheit nicht zuträglich ist. Ob ihnen Zeit blieb, darüber ein Bewusstsein zu entwickeln, darf allerdings wohl bezweifelt werden. --91.34.39.93 18:42, 24. Jun. 2022 (CEST)

    Es gibt die vielzitierte Aussage, daß ein Liter Öl xxx Liter Wasser verschmutzt. Da Öl und Wasser nicht mischbar sind, stellt sich die Frage, wie das zu werten ist. Klar, ein Ölteppich auf Wasser richtet Schaden an aber Öl kann doch Wasser nicht verschmutzen? --Ralf Roletschek (Diskussion) 21:20, 24. Jun. 2022 (CEST)
      Wie definierst Du "verschmutzen"? Wenn Dir ein Vogel auf den Kopf kleckst, ist nach meinem Wortverständnis Dein Kopf verschmutzt. Obwohl sich die Vogelkacke und Dein Kopf auch nicht vermischen. (Oder doch?) --91.34.39.93 22:04, 24. Jun. 2022 (CEST)

Drehrichtung von Planeten

Die Erde dreht sich auf ihrer Bahn um die Sonne gegen den Uhrzeigersinn, die Venus hingegen im Uhrzeigersinn. Welche Auswirkung hätte die Umkehr der Rotation für unseren Heimatplaneten? --Zollwurf (Diskussion) 12:41, 24. Jun. 2022 (CEST)

Hier: [9] ein paar Antworten zu dem Szenario, dass die Erde plötzlich ihre Drehrichtung umkehren würde. Wichtigster Effekt wäre vermutlich der in Bezug auf den Corioliseffekt- Passatwinde, die gegenwärtig von Ost nach West wehen (in den Tropen), würden stattdessen von West nach Ost wehen und umgekehrt. Es gäbe massive Auswirkungen auf das jeweilige Regionalklima, aber "es ist schwer zu sagen, welches Klima wo existieren würde. Ganze landwirtschaftliche Regionen würden sich verschieben oder es würden völlig neue Kulturpflanzen angebaut werden und viele Städte würden in neuen, vorteilhafteren Regionen entstehen, während andere Städte einen Niedergang erleben würden." --Proofreader (Diskussion) 14:15, 24. Jun. 2022 (CEST)

Da würde ich unterscheiden zwischen a) dem Zustand des Andersrum-Rotierens und b) dem Vorgang der Umkehr an sich. Die Frage lässt beide Interpretationen zu. a) sehe ich einigermaßen unproblematisch: Im Westen ging’ die Sonne auf, im Osten wollt’ sie untergehn. Einige Winde werden in einem veränderten Winkel auf Gebirge oder sonstige Landmassen treffen und regionale Phänomene entsprechend verschieben, aber ansonsten wäre nicht viel anders. b) dagegen wird hochproblematisch, du musst die Erde ja erstmal runterbremsen auf Null und dann andersrum in Gang setzen. (Wie man weiß, sorgt das schon bei Tornados für Knirschen.) Das wird tektonisch interessant, wenn der Äquatorwulst einen Hub von 42 km einwärts und wieder zurück macht, möglicherweise wird das einige Kontinente umsortieren und den einen oder anderen Vulkan zum Rülpsen bringen. Schließlich ist unsere liebe, so fest wirkende Erdkruste im Maßstab gesehen nur etwas geronnene Haut auf einem schwebenden Honigtropfen. --Kreuzschnabel 14:37, 24. Jun. 2022 (CEST)

Vielen Dank für die fundierten Antworten (die IP ausgenommen). Ich dachte mir bislang, die Rotationsrichtung wäre nicht so wichtig. Was würde da erst passieren, wenn der Erdball in einem zufälligen Punkt plötzlich stehen bliebe, also sich nicht mehr um sich selbst dreht... --Zollwurf (Diskussion) 14:51, 24. Jun. 2022 (CEST)

    Dann würden wir ziemlich schnell aussterben. Kälte, Hitze, unvorstellbare Stürme, das endet nicht gut. --Carlos-X 14:56, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Es gäbe fixierte Tageszeiten an allen Orten; langweilig. Und Luna hätte auch noch ein Wörtchen mitzureden. Ach ja...unser Artikel Klimawandel bekommt dann einen SLA--Caramellus (Diskussion) 15:05, 24. Jun. 2022 (CEST)
      Nicht ganz. Wenn die Erdrotation bezogen auf einen unendlich weit entfernten Punkt stillsteht, geht die Sonne für jeden Ort (zwei Extremfälle ausgenommen) im Laufe eines Jahres einmal auf und unter. Am Jahreslauf der Sonne durch die Ekliptik würde sich nämlich gar nichts ändern, während der Sternhimmel (im Rahmen des fürs freie Auge Feststellbaren) fix stehenbliebe, ausgenommen Mond und Planeten. Die Kleiner-Zeiger-Regel bezüglich der Südrichtung wäre dann allerdings obsolet. --Kreuzschnabel 15:52, 24. Jun. 2022 (CEST)

Die Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn gilt nur für die Beobachtung aus der Richtung des Himmels-Nordpoles. -- Karl Bednarik (Diskussion) 16:09, 24. Jun. 2022 (CEST).

    Ich hab mal deine Einrückung gefixt. Du antwortest ja nicht auf meinen Beitrag von 15:52 Uhr. --Kreuzschnabel 17:50, 24. Jun. 2022 (CEST)

Der Sonnentag würde 8 Minuten kürzer, hätte nur noch ca. 23 h 52 m. --37.49.17.111 19:42, 24. Jun. 2022 (CEST)

    Respekt! Darauf bin ich nicht gekommen :) --Kreuzschnabel 23:06, 24. Jun. 2022 (CEST)

Um die Auswirkungen zu begrenzen, koennte man einfach die Uhr anders herum halten, so dass sich die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne weiterhin gegen den Uhrzeigersinn drehen wuerde.
Das wuerde dann allerdings dazu fuehren, dass sich die Umlaufrichtung um die Sonne aus Sicht der Uhrzeiger umgekehrt haette.
Da IPs vom Fragesteller hier ohnehin diskrimiert werden (obwohl die andere IP Recht hat!), habe ich ja kaum noch was zu befurchten. -- Juergen 217.61.203.72 11:02, 25. Jun. 2022 (CEST)

Spannend wäre auch die Frage, ob die Umkehr der Drehrichtung auch Auswirkungen auf das Erdmagnetfeld hätte. Wenn ich den Abschnitt Erdmagnetfeld#Entstehung und Aufrechterhaltung (Geodynamo) richtig verstehe, hat die Corioliskraft bei der Entstehung des Magnetfeldes eine wichtige Rolle. Kennt sich jemand mit dem Thema gut genug aus, um einschätzen zu können, welche Folgen eine Umkehr der Drehrichtung auf Stärke und Ausrichtung des Erdmagnetfeldes haben würde? --Proofreader (Diskussion) 02:53, 26. Jun. 2022 (CEST)

Lilly-Wächter-Briefmarke

Moin in die Runde! In einem Aufsatz über Lilly Wächter las ich, dass die DDR-Post ihr zu Ehren eine Briefmarke (nicht DDR-Spendenmarke, die kenne ich alle! ;-) herausgebracht hat. Leider finde ich die Marke nicht im WWW. Hat jemand evt. einen DDR-Briefmarkenkatalog oder ähnliches. Die Briefmarke müsste in den 1950er Jahren herausgegeben worden sein. - Übrigens: In DDR-Kreisen wurde Wächters Vorname häufig nicht mit "y" sondern mit "i" geschrieben. MfG, GregorHelms (Diskussion) 13:25, 24. Jun. 2022 (CEST)

Suche Schaltplan

 
Innenleben eines Bewegungsmelders


Ich habe seit etwa 10 Jahren diesen Bewegungsmelder im Bad eingebaut (Ventilator, Beleuchtung), habe ihn heute unvorsichtigerweise abgeklemmt, weil ich das Badezimmerhängeschränkchen abhängen musste... und nun weiß ich die Verdrahtung nicht mehr. Schaltplan hab ich nicht mehr. Im Internet ist nix zu finden, trotz Typenschild: MODEL CR-1, 230V, 50Hz, max. 1200W, Importer Werkpol Sp.zo. o, ul. Przejazdowa 21, 05-800 Pruzków, Order Number ZP-1289/12
Ich vermute, Rot ist Neutral, Braun ist Leiter und Blau schaltet. Ich möchte es nicht ausprobieren, denn ich befürchte, dass mir die Sicherung beim Einschalten um die Ohren fliegt. Meine Vermutung beruht darauf, das Rot (links) als Neutral einzeln ist und Leiter (braun, ganz rechts) und Schalter (blau, mitte) zusammenliegen. Kann ich vielleicht mit einem Phasenprüfer was testen, wenn ich den Leiter versuchsweise jeweils einzeln mal anschließe? --Gruenschuh (Diskussion) 14:45, 24. Jun. 2022 (CEST)

    Ich wüsste nicht, wie man mit einem einpoligen Anschluss irgendwas herausfinden kann, denn einpolig arbeitet ja der Melder nicht. Ich würde es einfach drauf ankommen lassen: An Braun und Blau kommt 230 V (Braun=Phase, Blau=Null), Rot ist der Schaltausgang. --188.111.103.32 15:06, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Nachtrag: Hier ist der Schaltplan. --188.111.103.32 15:31, 24. Jun. 2022 (CEST)
    (BK)Google werkpol CR-1 czujnik ruchu liefert hier die Installationsanleitung, die aber auch Fragen offen lässt. L ist L, N ist N und A ist der Schaltausgang. Da steht nichts von den Farben. Da aber L früher schwarz war und N hellblau, liegt die Vermutung nahe, dass L schwarz, N dunkelblau und der Schaltausgang rot sein soll. --Rôtkæppchen₆₈ 15:32, 24. Jun. 2022 (CEST) In diesem Forum ist ein polnischsprachiger Anschlussplan des Bewegungsmelders, wo die Stromversorgung L an braun (brązowy), der Neutralleiter N an blau (niebieski) und der Ausgang an rot (czerwony) angeschlossen wird. --Rôtkæppchen₆₈ 22:26, 24. Jun. 2022 (CEST)
      Von der Farbbelegung her hätte ich das auch so gemeint. Rot schaltet, blau neutral, braun Leiter. bin aber kein Elektriker, daher ohne Gewähr. schau auch mal hier: Link --rausch (Diskussion) 15:48, 24. Jun. 2022 (CEST)
        L steht für „Line conductor“ oder „Lass-da-die-Finger-weg“. Leiter sind alle drei. --Kreuzschnabel 16:04, 24. Jun. 2022 (CEST)
          L steht für live im Sinne von spannungführend, siehe en:wikt:live#Adjective Nr. 14. N steht für neutral. --Rôtkæppchen₆₈ 16:57, 24. Jun. 2022 (CEST)
            Dann benötigt Außenleiter eine Überarbeitung durch dich. Da wird unterschieden zwischen line conductor („Leitung“ im Sinne der vom Versorger permanent anliegenden Speisespannung) und live conductor (jeder stromführende Leiter einschließlich des N). --Kreuzschnabel 17:15, 24. Jun. 2022 (CEST)
        @Der rausch:Die Aderfarben auf der von Dir verlinkten Website beziehen sich auf Installationen, nicht auf Geräte. In Geräten wie dem obigen Bewegungsmelder können die Farben durchaus abweichen, insbesondere beispielsweise bei Leuchten oder außereuropäischen Geräten. --Rôtkæppchen₆₈ 00:36, 25. Jun. 2022 (CEST)

Der Bewegungsmelder hat drei Klemmstellen. Es gibt also 9 verschiedene Anschlussmöglichkeiten (3x3).

Wir haben 230 Volt, bestehend aus zwei Leitern, und einen Schaltdraht, insgesamt also auch wieder drei.

Nun betrachten wir das Ganze mal aus der Gedankenperspektive: Durchaus könnte es sein, den Melder zu zerstören, wenn man ausgerechnet die Netzspannung dahin klemmt, wo das Gerät eigentlich erwartet, dass dort der Nullleiter und der Schaltausgang angeschlossen werden muss. Dann wäre der Melder defekt. Die Sicherung würde auch auslösen, aber ich denke, dass wäre nicht so schlimm, die kann man ja wieder einschalten.

Erfahrungsgemäß, ungeachtet der Farbe der Drähte innerhalb des Melders, liegen die beiden Anschlüsse für die Netzspannung nahe beieinander, während der Schaltausgang abgekoppelt ist (im Bild deutlich durch die nicht benutzte Klemme zu erkennen).

Jetzt könnte man mit einem Ohmmeter (der offenbar leider nicht vorhanden ist) die Widerstände messen. Ein unendlich hoher Widerstand würde darauf hindeuten, dass an diesen Klemmen die Netzspannung angeschlossen werde soll. Ein unendlich kleiner Widerstand würde darauf hinweisen, dass dort auf keinen Fall die Netzspannung angeschlossen werden soll.

Fazit:

Es gibt keine Lösung, die im Vorfeld sagt, wie das Gerät genau angeschlossen werden muss. Naheliegend ist, die Netzspannung an die beiden beieinanderliegenden Klemmen anzuschließen, zunächst mal ohne den Schaltausgang anzuschließen. Wenn das gut geht, dann den Schaltausgang zusätzlich anschließen. Die Chancen stehen sehr gut, dass es auf diese Weise funktionieren wird.

Im schlimmsten Fall gibt es einen kleinen Knall, das Gerät ist defekt und muss neu angeschafft werden. Aber dieses kleine Restrisiko ist eingehbar. --Schirmständer (Diskussion) 08:12, 25. Jun. 2022 (CEST)

    Nur fürs Archiv: Es gibt 6 Möglichkeiten, nicht 9. Sobald du den ersten Draht an eine seiner drei Möglichkeiten geklemmt hast, hast du für den zweiten nur noch zwei mögliche Klemmstellen, und der dritte liegt dann fest. Macht 3·2·1 = 3! = 6. Wenn du aber mehrere Drähte auf dieselbe Klemme erlaubst, hast du 3^3 = 27 Möglichkeiten (drei Drähte, für jeden drei Positionen). Wenn du erlaubst, einen Draht auf mehrere Klemmen parallel zu legen, sind es 4^3 = 64 (drei Klemmen, für jede vier Belegungen inkl. frei). --Kreuzschnabel 09:09, 25. Jun. 2022 (CEST)
    Mit einem Ohmmeter kann man da nix ausmessen! Der eigentliche Schaltkontakt wird ein Halbleiterelement sein und bei den geringen Spannungen des Ohmmeters keine aussagekräftigen Ergebnisse liefern. Die interne Versorgung der Schaltung ist üblicherweise über ein Kondensatornetzteil gemacht. Auch da kann man so nichts herausmessen. Der TE sucht übrigens keinen Schaltplan, sondern einen Anschlussplan. Vielleicht helfen die Tipps von den polnischen Seiten. Einfach testen. Wenns knallt, ist ein neuer BWM fällig. Ist nicht teuer. Eine Sicherung fliegt einem nicht um die Ohren. Sie brennt durch oder löst aus. --93.133.112.82 11:11, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Nein, wenn man elektrisch was falsch macht, explodiert erst der Schaltkasten in einem Funkenregen und dann der gesamte Stadtteil hinterher! Hab ich mit eigenen Augen im Kino gesehen! --Kreuzschnabel 13:22, 25. Jun. 2022 (CEST)

Um der Gefahr der Zerstoerung bei falschem Anschluss zu begegnen, kann man zum Ausprobieren zwei (Glueh-)Lampen verwenden und dadurch das direkte Anschliessen beider Netzleiter vorerst vermeiden. Nun probiert man einfach alle sechs Moeglichkeiten durch, bis man eine gefunden hat, bei der eine der Lampen bei Bewegung angeht.
Der Anschluss, an dem diese Lampe angeschlossen ist, ist der Schaltausgang.
Der Anschluss, der mit der nicht leuchtenden Lampe verbunden war, gehoert an den bislang nicht angeschlossenen anderen Netzleiter.
Ich bin zu faul, ein Bild zu malen und hochzuladen, hoffe aber, dass diese Beschreibung verstaendlich ist. Wer es nicht glaubt: Entweder nachdenken oder selbst ausprobieren, es funktioniert wirklich ! -- Juergen 217.61.203.72 11:18, 25. Jun. 2022 (CEST)

Ich bedanke mich bei allen aufs Allerschärfste und werde in den nächsten Tagen (nicht vorgestern, gestern, heute und morgen, weil 4 Tage Mainzer Johannisnacht) das Gerät wieder anschließen. Erfolg oder Misserfolg werde ich melden, entweder hier, sofern noch nicht archiviert, oder weitere Kurzmeldung. Gruenschuh (Diskussion) 17:18, 26. Jun. 2022 (CEST)

Formen auf der blauen Helmdecke

Wie genennt man die Formen auf der blauen Helmdecke? https://codicon.digitale-sammlungen.de/Blatt_bsb00043104,26v.html --137.248.4.248 14:47, 24. Jun. 2022 (CEST)

    Nach längerem raufen meiner Haare werfe ich Drachenschuppen völlig unkontrolliert in den Ring. Gruß--Caramellus (Diskussion) 15:31, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Weder das eine noch das andere ist eine gebräuchliche heraldische Figur. Es handelt sich um gestürzte Lindenblätter. Vergleiche z. B. die Abbildungen und Blasonierungen hier oder hier. --Jossi (Diskussion) 14:27, 25. Jun. 2022 (CEST)

französisch, ES TUT MIR LEIT

Hallo, entschuldigen Sie die Störung, ich möchte wissen, wie die idiomatische Übersetzung im Deutschen aussieht, bitte ?/Hallo, entschuldigen Sie die Störung, ich möchte wissen, wie die idiomatische Übersetzung ins Deutsche ist, bitte ?


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[Kommentar: Dies ist ein literarischer Essay (d. h. eine Idee, die so vorgeschlagen wird), der auf der Grundlage des vorherigen zusammengefassten literarischen Essays (einer detaillierten Darstellung) erstellt wurde. Wenn es eine Wahrscheinlichkeit von 0,6 gibt - eine fiktive Wahrscheinlichkeit, die für das Beispiel erfunden wurde -, dass der oben zusammengefasste Essay richtig ist (Wahrheit UND Realisierbarkeit), dann sinkt die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit des abgeleiteten Essays aufgrund der Multiplikation mit einer schlechten Wahrscheinlichkeit].

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[Kommentar: Dies ist ein literarischer Versuch (d. h. eine Idee, die so vorgeschlagen wird), der auf dem vorangegangenen literarischen Zusammenfassungstest (eine Klarstellung) basiert. Seine Zuverlässigkeit ist also noch geringer: wenn eine Wahrscheinlichkeit von 0,6 — fiktive Wahrscheinlichkeit, die für das Beispiel erfunden wurde — bestünde, dass die oben genannte zusammenfassende Prüfung korrekt ist (Wahrheit UND Durchführbarkeit), dann sinkt die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der abgeleiteten Prüfung aufgrund einer Multiplikation mit einer schlechten Wahrscheinlichkeit.]

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--2A01:CB0C:38C:9F00:8050:D68D:A9E2:4381 20:50, 24. Jun. 2022 (CEST)

      Das sind zwei unterschiedliche Übersetzungen desselben Textes. Der Fragesteller möchte vermutlich wissen, welche die bessere ist. Das lässt sich ohne die originalsprachliche Vorlage aber kaum beantworten (schon die Frage, ob „Essay“ oder „Versuch“ besser ist, braucht Kontext). --Kreuzschnabel 23:09, 24. Jun. 2022 (CEST)
    Essay ist im Deutschen eine literarische Gattung, Der zweite Text ist eine Zwangsübersetzung und unbrauchbar, kein Deutsch.--Ocd→ parlons 23:46, 24. Jun. 2022 (CEST)

Man kann die Verständlichkeit der beiden Texte vergleichen, aber die Frage, welche Übersetzung die bessere ist, lässt sich nicht beantworten, ohne das Original zu kennen. Die zweite Fassung ist tatsächlich kaum brauchbar, aber auch in der ersten gibt es Stellen, die nur schwer verständlich sind. Korrigieren lässt sich das aber nicht, ohne zu wissen, was im Original steht. --91.34.39.93 01:11, 25. Jun. 2022 (CEST)

«[Commentaire : ceci est un essai littéraire (c’est-à-dire une idée étant proposée comme ça) dérivé-basé sur l’essai littéraire-résumé précédent (une mise en détails). Sa fiabilité est donc encore amoindrie : si il y avait une probabilité de 0,6 -probabilité fictive, inventée pour l’exemple- que l’essai-résumé ci-dessus soit exact (vérité ET réalisabilité) alors la probabilité d’exactitude de l’essai dérivé chute par multiplication par une probabilité médiocre.] », bitte…81.254.12.49 21:44, 25. Jun. 2022 (CEST)

Devisenbeschränkung Polen Deutschland 1996

Wieviel DM durfte man 1996 nach Polen bringen und wann wäre eine solche Strafe verjährt? --78.11.135.244 20:54, 24. Jun. 2022 (CEST)

    25.000 Kanadische Dollar waren damals kein Problem. Falls da was verboten war, nach polnischem oder deutschem Recht? --Ralf Roletschek (Diskussion) 22:33, 24. Jun. 2022 (CEST)
    In der Bundesrepublik Deutschland war es niemals verboten, Bargeld in unbegrenzter Menge ueber die Grenze zu bringen. Es gibt lediglich eine Deklarationspflicht beim Zoll (aktuell ab 10 TEUR). Aus welchem Grund Polen das Einbringen von Sorten haette verbieten sollen, erschliesst sich mir ebenfalls nicht, so dass ich davon ausgehe, dass auch das niemals verboten war. Dagegen war und ist die Ein- und Ausfuhr von Weichwaehrungen ueber die Grenzen der Ausgabelaender haeufig beschraenkt oder verboten, ebenso wie die Ausfuhr von (Fremd-)Devisen aus Weichwaehrungslaendern. -- Juergen 217.61.203.72 11:31, 25. Jun. 2022 (CEST)

25. Juni

Handys für Normalbürger trackbar?

Eine Website behauptet, kostenpflichtig den Aufenthaltsort von jedem Handy tracken zu können. Ich werde sie nicht direkt verlinken; hier ist ein Review, laut dem das reiner Betrug ist, und es ist wohl auch so. Aber immerhin kann ich die Website von meinem Arbeitsrechner aufrufen, obwohl wir Scam-Seiten mit Forcepoint blockieren. Und es macht mulmig hinsichtlich der allgemeinen Möglichkeit: Kann u.U. ein Normalbürger (also kein Polizeiermittler) für Geld den Aufenthaltsort meines Handys ermitteln, ohne eine Spying-Software o.ä. installiert zu haben? (Jedenfalls war bei der Gelegenheit ungut zu erfahren, dass Google auch Anzeigen für Betrugsseiten schaltet.) --AF (Diskussion) 06:22, 25. Jun. 2022 (CEST)

    Du kannst die Anzeige bei Google melden. -- Juergen 217.61.203.72 11:34, 25. Jun. 2022 (CEST)
    Wenn Du als "Normalbürger" alle Menschen, die nicht Polizeivollzusgbeamte sind, definierst, dann ist die Anwort wohl ja. Es kommt dann lediglich darauf an, wieviel Geld der Normalbürger bereit ist auszugeben. Technisch funktioniert das über die Funkzellenortung, und bei der Überprüfung der WLAN-Netze, in denen sich Dein Mobilfunkgerät eingemeldet hat. Es gibt sicherlich bei ausreichendem finanziellen Anreiz genügend Mittel und Wege auch dem Normalbürger der Zugang zu diesen Daten möglich zu machen. --Kiew86 (Diskussion) 12:41, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Ein Gag, die gab's schon in den späten 90ern, als man übrigens über's Internet auch noch kostenlos SMS verballern konnte. Bis der Arzt kommt, und das stimmt tatsächlich. Mein wirtschaftlicher Instinkt spricht ansonsten dagegen, jmd. der finanz. so ausgestattet ist, dem bieten sich also unzählige bessere, günstigere und auch deutlich weniger riskante Optionen. Da würd ich wohl eher meinen Privatdetektiv/-schlapphut an ihre Fersen kleben, oder einen kleinen Angestellten, so erfahr ich zumal wenigstens noch, mit wem sie wirklich im Kino war. Jedenfalls unplausibel, was mit den entspr. Möglichkeiten noch gegen einen physischen Zugriff auf das Gerät sprechen soll und das macht es um Größenordnungen einfacher. Selbst Geheimdienste bevorzugen diese Herangehensweise bis heute und ausnehmlich viell. der allerhärtesten Ziele, auch wenn es dann i.A. um mehr gehen dürfte als Tracking, wenn überhaupt. Und jedenfalls in Rechtsstaaten können auch die das nicht nach Lust und Laune, geschweige denn "Polizeivollzusgbeamte". -82.83.169.249 01:09, 26. Jun. 2022 (CEST)

Festkörperspeicher

Warum dauert der Kaltstart eines PC mit Festkörperspeicher viel länger als mit einer magnetischen Festplatte mit gleichem Speicherinhalt? -- Karl Bednarik (Diskussion) 08:11, 25. Jun. 2022 (CEST).

    Ich habe schon mehrere PCs von magnetischer Festplatte auf SSD umgerüstet (beide an SATA), bei allen hat sich die Bootzeit mindestens auf die Hälfte verkürzt. Insofern hätte ich gern einen Beleg für die implizite Behauptung. --Kreuzschnabel 09:51, 25. Jun. 2022 (CEST)
    „gleichem Speicherinhalt“ legt nahe, dass beim Umbau das Gerät nicht neu aufgesetzt wurde, sondern einfach umkopiert. Es kann aber auch daran liegen, dass die Schnellstartfunktion von Windows 10 aktiv ist, die nach einem Massenspeicherumbau oder Systemneustart nicht funktioniert. --Rôtkæppchen₆₈ 10:31, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Leider kann ich Dir meinen PC nicht zusenden. Das Umrüsten hat aber ein Fachmann durchgeführt. Nach dem Kaltstart arbeitet der PC dafür schneller. -- Karl Bednarik (Diskussion) 10:28, 25. Jun. 2022 (CEST).
        Vielleicht wartet der Bootvorgang an irgendeiner Stelle auf etwas, einen Dienst oder eine Rückmeldung, der/die nach der Änderung nicht (mehr) kommt? Jedenfalls liegt es mit Sicherheit nicht am SSD an sich. Da ist irgendwas schräg konfiguriert. Frag den Umrüster. --Kreuzschnabel 11:13, 25. Jun. 2022 (CEST)
    An welcher Stelle dauert es denn laenger: Vom Einschalten bis zum Beginn des Ladens des Betriebssystems (dann koennte es an einer BIOS-Einstellung liegen) oder vom Beginn des Ladens des Betriebssystems bis zu dessen Abschluss ? -- Juergen 217.61.203.72 11:38, 25. Jun. 2022 (CEST)
      … oder von der Benutzeranmeldung zur tatsächlichen Einsatzbereitschaft? (Das war bei meinen Windosen immer das letzte Drittel, und das am meisten nervende, wenn die GUI schon da ist, aber wegen Überbeschäftigung noch nichts entgegennimmt.) --Kreuzschnabel 13:18, 25. Jun. 2022 (CEST)
    Kann ich auch nicht bestätigen. --Elrond (Diskussion) 15:07, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Ich auch nicht. Es gibt aber 1000 andere Gründe, warum ein Windows-Rechner lange zum Starten braucht. Ich hab erst einmal die Schnellstartfunktion deaktiviert (klingt paradox, ist aber hilfreich) und nicht benötigte Programme deinstalliert. Auch z.B. LibreOffice und Microsoft Edge können bei falscher Einstellung den Systemstart bremsen. Denen kann man den zeitraubenden Frühstart in den Einstellungen abgewöhnen, sodass sie erst geladen werden, wenn sie gebraucht werden. --Rôtkæppchen₆₈ 15:36, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Der PC blinkt rund 20 Minuten lang gelb und liefert kein Bildsignal. Danach leuchtet er kontinuierlich grün, erzeugt das übliche Bildsignal und die Windows-Start-Melodie. Edge wurde niemals automatisch gestartet. Direkt nach dem Umrüsten war die Wartezeit nur rund 10 Minuten lang, und ist dann langsam angestiegen. -- Karl Bednarik (Diskussion) 07:25, 26. Jun. 2022 (CEST).
        Du meinst tatsächlich, dass er vorher 20min und jetzt 10min zum Hochfahren braucht? Nachdem ein Fachmann drann war. Das war und ist jenseits von gut und böse. Was ist denn das für ein Gerät und BS und war der mal in einem Firmennetzwerk (Domaine). --2003:DE:9F08:E0BD:3019:5D7A:4584:E3BF 08:13, 26. Jun. 2022 (CEST)
          Nein, er meint, dass es direkt nach dem Umrüsten 10 Minuten gedauert hat und bis jetzt auf 20 Minuten angestiegen ist. Und das ist noch merckwürtziger. Da ist was übelst verkonfiguriert. --Kreuzschnabel 08:19, 26. Jun. 2022 (CEST)
        Das ist weder mit rotierenden Magnetplatten noch mit Halbleiterspeichern normal. Mein erster eigener PC mit Win 95 vor einem Vierteljahrhundert (Pentium II mit 64 MB RAM und 4,3 GB HDD) bootete in 3–4 Minuten, meine heutigen Refurbed-Thinkpads (Baujahr um 2014–18) in 30–40 Sekunden (Debian oder Kubuntu; Windosen laufen hier nur noch in VirtualBox-Sandkästen, wenn sie mal gebraucht werden, booten aber ähnlich schnell). Lass das mal jemanden ansehen, der/die das genauer analysieren kann. Da hängt was fest, aber ich glaube nicht, dass wir das hier herausbekommen. --Kreuzschnabel 08:14, 26. Jun. 2022 (CEST)
        Könnte beim Umbau irgendetwas mit der Kühlung oder Lüftung passiert sein? Lüfter verschlissen? Lüfter blockiert? Alte Wärmeleitpaste weggebröselt? Stecker vom Lüfter vergessen einzustecken? Wenn Du den Rechner mit irgendetwas herausforderndem beschäftigst, stürzt er dann ab? Das könnte ein Zeichen von Überhitzung sein. Wenn die Überhitzung nur mäßig ist, läuft der Rechner weiter, wird aber unerträglich langsam. Es kann aber sein, dass irgendwann trotzdem der Hitzetod mit Totalschaden kommt. Die im Bios/Uefi angezeigten Temperaturen sind oft nicht aussagekräftig, da Leerlauf. Installiere mal eines der hier genannten Programme und beobachte. --Rôtkæppchen₆₈ 10:45, 26. Jun. 2022 (CEST)
          Das wäre zumindest untypisch, schon weil die Festplatten in der Regel wechselbar sind, ohne den Kühlkörper vom Prozessor abnehmen zu müssen. Es sei denn, jemand überlegt so gar nicht, bevor er anfängt, zu bauen.
          Ganz allgemein hat bei mir der Wechsel von rotierenden Festplatten zu Festkörperspeicher jeden Rechner, wo das überhaupt möglich war, deutlich agiler gemacht. –Falk2 (Diskussion) 11:10, 26. Jun. 2022 (CEST)
            Beispielsweise bei den Chieftec-Dragon-Gehäusen aber nicht nur bei denen kollidiert der Festplattenkäfig beim Ein- und Ausbau mit dem CPU-Lüfter. Wenn die Wärmeleitpaste alt und verfestigt ist, kann sie bei jeder Bewegung wegbröckeln. Vielleicht war irgendein Kabel im Weg, das der Servicemensch abgeklemmt hat, aber es nicht wieder angeklemmt hat. Der Möglichkeiten sind viele. --Rôtkæppchen₆₈ 11:49, 26. Jun. 2022 (CEST)
      Das Kühlgebläse läuft ständig, und beim Starten des Windows nach 20 Minuten sogar vorübergehend noch schneller, und normalisiert sich dann wieder. Sobald der PC läuft, ist er bei allen Aufgaben schneller als mit der Magnetplatte. Was macht ein PC vor der Erzeugung des Bildsignals? Ich habe das Fehlen des Bildsignals in den ersten 20 Minuten mit einem Fernseher, einem Monitor, und mit einem Video-Beamer getestet, es fehlt wirklich. -- Karl Bednarik (Diskussion) 12:18, 26. Jun. 2022 (CEST).
        Das könnte auch ein Problem mit Bios/Uefi-Einstellungen, Grafikkarte oder Netzteil sein. Ich hatte mal so einen Fall, wo das Netzteil vertrocknet war und der Rechner ewig gebraucht hat, um anzugehen. Beobachte mal die Tastatur und/oder das CD-DVD-Laufwerk beim Einschalten. Normalerweise blinken diese Geräte beim Einschalten. Wenn das aber nicht sofort, sondern erst nach den besagten 20 Minuten passiert, ist es wahrscheinlich ein Netzteilproblem. --Rôtkæppchen₆₈ 12:34, 26. Jun. 2022 (CEST)
          Wenn man den PC nur software-mäßig abschaltet, aber ihn nicht danach vom Stromnetz trennt, dann startet er sofort sehr schnell. -- Karl Bednarik (Diskussion) 13:13, 26. Jun. 2022 (CEST).
            Das ist ein weiteres Inmdiz für ein verschlissenes, vertrocknetes Netzteil. Ich hatte sowas neulich bei meinem alten Samsung 244T. Den durfte ich nicht mehr ausschalten, weil er zuletzt 55 Minuten gebraucht hat, um ein Bild zu zeigen. Vor der letzten Reparatur waren es nur 20 Minuten. --Rôtkæppchen₆₈ 13:33, 26. Jun. 2022 (CEST)
              Wie soll denn das Netzteil als solches vertrocknen ? Ich kenne nur austrocknende Elektrolytkondensatoren, aber wenn das in einem Computernetzteil passiert, dann laeuft der anschliessend entweder gar nicht mehr oder aber nicht mehr stabil. Jedoch nicht verzoegert. -- Juergen 217.61.194.137 16:12, 26. Jun. 2022 (CEST)
                Es trocknen die Elektrolytkondensatoren. Beim Wiedereinschalten dauert es seine Zeit, bis sich in den Kondensatoren mit den Elektrolytresten eine Formierung aufbaut. Erst wenn diese Formierung wieder einen gewissen Umfang hat, erfüllt der Kondensator seinen Zweck und kann die nachgeschaltete Elektronik mit Energie versorgen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:31, 26. Jun. 2022 (CEST)

Laptop-Kamera

Über dem Bildschirm hat man ja in Laptops eine Kamera, um z.B. Zoom-Gespräche zu führen. Bei mir sieht es aber so aus, als ob da gleich vier Kameras nebeneinander sind. Nur eine davon, die zweite von rechts wird aber in Gesprächen benutzt. Das habe ich ausprobiert, in dem ich sie der Reihe nach zugedeckt habe. Welche Funktion haben die anderen Kameras, falls es überhaupt Kameras sind? 80.71.142.166 10:19, 25. Jun. 2022 (CEST)

    Och Menno. Schreib doch einfach, wie dein Gerät heißt, dann kann man sich das genau ansehen. Können Umgebungslichtsensoren sein zur automatischen Helligkeitsregelung, oder in dem Loch ist gar keine Kamera, sondern eine zuschaltbare Lichtquelle für die eingebaute Kamera. --Kreuzschnabel 10:24, 25. Jun. 2022 (CEST)
    (BK)Um welchen Hersteller und welches Modell handelt es sich bei Deinem Laptop? --Rôtkæppchen₆₈ 10:25, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Lenovo X1 Carbon. 80.71.142.166 17:40, 25. Jun. 2022 (CEST)
        Es gibt mindestens vier verschiedene Laptops dieses Namens. Welcher genau? --Rôtkæppchen₆₈ 19:25, 25. Jun. 2022 (CEST) Bei der 2019er-Version sind über dem Bildschirm neben der Vis-Kamera noch eine IR-Kamera und eine IR-LED für Echtgesichtserkennung (Windows Hello) verbaut. --Rôtkæppchen₆₈ 19:29, 25. Jun. 2022 (CEST)

Personalmangel am Flughafen als aussergewoehnlicher Umstand

Kann sich eine Fluggesellschaft auf Außergewöhnliche Umstände berufen, wenn sie einen Flug wegen eines Mangels an Flughafenpersonal (egal ob Sicherheitscheck oder Gepaeckabfertigung) streicht ?
Einerseits liegt dieser zwar ausserhalb des Einflussbereichs der Fluggesellschaft, ist aber andererseits fuer diese langfristig vorhersehbar. -- Juergen 217.61.203.72 11:44, 25. Jun. 2022 (CEST)

Sitz des Geschwindigkeitsbegrenzers beim E-Bike

Wo sitzt bei einem Standard-China-City-E-Bike (Pedelec) mit Vorderrad-Nabenmotor, z. B. diesem hier, der Geschwindigkeitsbegrenzer auf 25 km/h: Im Computer=Display (dort, wo man auch die Leistungsstufen einstellen kann), im Motor selbst oder in dem Elektronikteil, das in der Akkuhalterung eingebaut ist und Akku, Motor und Computer/Display miteinander verbindet ? -- Juergen 217.61.203.72 13:18, 25. Jun. 2022 (CEST)

    Es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Der Motor unterstützt nur bis 25 km/h, wenn man schneller fährt, muss man eben selber mehr strampeln. Mit meinem S-Pedelec komme ich bergab auch gerne Mal auf über 50 km /h (Unterstützung bis 45 km/h) und strampel dann entsprechend. Persönlicher Rekord bislang 56 km/h --Elrond (Diskussion) 15:06, 25. Jun. 2022 (CEST)
    Verfolge die Kabel von Batterie und Motor. Die Kiste, in der beide verschwinden, ist es. Pinterest hat viele Elektrofahrradschaltpläne, wo auch Du fündig wirst.--Rôtkæppchen₆₈ 15:22, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Ja, diese Kabel verschwinden eben in dem oben genannten Elektronikteil, das in der Akkuhalterung eingebaut ist und Akku, Motor und Computer/Display miteinander verbindet.
      Aber weder diese Tatsache noch der Schaltplan, der die einzelnen Komponenten regelmaessig nur als Bloecke ohne internen Aufbau darstellt, verraten, in welchem der Bauteile die Funktionalitaet implementiert ist, die vielleicht nicht Geschwindigkeitsbegrenzer heisst, sondern Abregelung, Motorregelung oder Leistungsbegrenzung oder so. -- Juergen 217.61.194.137 16:05, 26. Jun. 2022 (CEST)

Steigende Gaspreise / was tun?

Guten Abend! Wir sind ein betagtes Rentnerehepaar und sorgen uns im Blick auf die Entwicklung der Gaspreise. Unser Haus verfügt über eine Gaszentralheizung, über die auch für Warmwasser in der Küche und den zwei Bädern gesorgt wird. Von den neun Zimmern unseres Hauses (170 qm Wohnfläche) bewohnen wir - genau genommen - nur noch drei (ca 50 qm; abgesehen von Sommerbesuchen unserer Kinder und Enkel). Unsere Idee: Gas abstellen, in den Bädern und in der Küche elektische Durchlauferhitzer einbauen, für die drei bewohnten Zimmer Ölradiatoren anschaffen. Das größte der drei Zimmer verfügt übrigens über einen Kamin. Auf unserem nach Süden ausgerichtetes Dach könnte eine Photovoltaik-Anlage montiert werden - allerdings: Da wir (statistisch) nur noch ca 10 Jahre vor uns haben, fragen wir uns, ob sie sich noch lohnt. In der Hoffnung auf fachkundige Antworten verbleiben wir mit vorauseilendem Dank ein Rentnerehepaar im Jahr seiner Goldenen Hochzeit! 91.33.67.15 17:46, 25. Jun. 2022 (CEST)

    In eurer Situation sind viele andere, ältere Ehepaare auch: Die Kinder werden geboren, das Haus wird angebaut/vergrößert und alles passt. Aber irgendwann sind die Kinder aus dem Haus - und das Haus ist eigentlich zu groß. 170 m² ist ja nun auch echt viel für 2 Personen. Viele ziehen dann nochmal um und suchen sich etwas kleineres. Andere vermieten einen Teil der Räume - falls die Lage der Räume das ermöglicht... --2001:9E8:49CE:FA00:BD53:CACC:BCF6:3681 19:49, 25. Jun. 2022 (CEST)
        Das haben wir alles natürlich schon bedacht, uns aber aus Gründen, die ich hier nicht näher erläutern kann, dagegen entschieden. Energieberater haben wir auch bereits im Haus gehabt; die kennen immer nur große Lösungen: Neu dämmen, neue Fenster einbauen, neue Heizung (evt. mit Wärmepumpe), etc. Das bringt uns finanziell an unsere Grenzen und überfordert uns vor allem kräftemäßig. Uns geht es um eine kleine Lösung; die große überlassen wir unseren Erben. 178.142.225.208 08:37, 26. Jun. 2022 (CEST)
            Hallo IP 178.142.225.208. "Gas" niemals ganz abstellen, sonst geht die Gastherme recht schnell kaputt. Die Gasttherme sollte immer im Standby weiterlaufen. Kostet zwar Energie, ist aber erheblich billiger, als eine neue Therme bzw. die Ersatzteile. Elektrische Durchlauferhitzer haben eine recht hohe Anschlussleistung, da muss der Fachmann vor Ort zuerst kontrollieren, ob das technisch möglich ist. Vielleicht reichen auch Kleinboiler? Ölradiatoren sind natürlich nur eine andere "Version" der Energieumwandlung. Da würde sich auf Dauer eher eine Wärmepumpe rentieren. Photovolatikanlage ist immer gut, eine der wenigen Energieumwandlungsanlagen, die sich selbst bezahlt macht. Die Kosten für eine fachmännisch ausgeführte Anlage liegen so bei 1 bis 1,2 Euro / Wp und kann je nach Aufwand bei der Montage nach oben steigen. Mindestensgröße der PV-Anlage bei zwei Personen (und keine besonderen "Energiefresser" im Haus) wäre nach meiner Einschätzung 3 kWp. Je mehr um so besser. Eine PV-Anlage hat übers Jahr gesehen einen Wirkungsgrad von etwa 40%, des bedeutet, wenn ich eine 5 kWp-Anlage installiere, kann ich übers Jahr gesehen tatsächlich tägich durchschnittlich 2 kWp nutzen (die Installateure behaupten teilweise natürlich was anderes :-) Das billigste und einfachste ist natürlich Energiesparen, doch will man es ja im Alter gerne etwas wärmer haben. SG, Asurnipal (Diskussion) 09:05, 26. Jun. 2022 (CEST)
          So aus dem Bauch heraus würde ich bezweifeln, dass ihr mit Durchlauferhitzern und Radiatoren so viel Ersparnis habt, dass es sich tatsächlich lohnt. Wir hatten diese Diskussion mit unseren Eltern, die in einer ähnlichen Situation sind (nur mit einer Ölheizung statt der Gasheizung). Selbst ein neuer Heizkessel mit besserem Wirkungsgrad/ geringerem Verbrauch lohnt sich nur langfristig. Und wer weiß, wie die Entwicklung in der Heizungstechnik in 10 Jahren aussieht. Spart euch auch das Geld für eine Photovoltaikanlage - für das Geld könnt ihr auch weiter mit Gas euer Haus warmhalten. Deshalb mein Rat: Dreht die Heizung runter in den Räumen, die ihr nicht benutzt, lasst den Rest, so wie er ist und überlasst die großen Investitionen denen, die euer Haus übernehmen werden. --2A02:8109:8300:697C:0:0:0:4F17 08:57, 26. Jun. 2022 (CEST)
            +1 Ich schließe mich, - ebenfalls nur aus dem Bauch heraus - dieser Ansicht an. Die kleinste Lösung wäre vielleicht, auch die bewohnten Räume nur mäßig mit Gas zu beheizen und nur bei Bedarf ein zusätzliches mobiles elektrisches Heizgerät zu nutzen. --Doc Schneyder Disk. 10:17, 26. Jun. 2022 (CEST)
            @Arsunipal: Du hast natürlich recht, eine Photovoltaikanlage ist eine gute Sache. Aber: Wie lange dauert es, bis die Anschaffungskosten wieder drin sind? Wird der TO das noch erleben? (Keine Polemik, sondern eine ernsthafte Frage) --2A02:8109:8300:697C:0:0:0:4F17 09:31, 26. Jun. 2022 (CEST)
              Hallo IP 2A02:8109:8300:697C:0:0:0:4F17, die durchschnittliche Armortisationszeit hängt vom Einspeisetarif ab, der aktuell steigt bzw. steigen wird, wenn es so weitergeht. Bei meinen Anlagen (mit Eigenleistung) betrug die bisherige Armortisationszeit in den letzten zehn Jahren von 2 bis max. 13 Jahren, je nach Herkunft und Qualität der Bauteile. Es gibt inzwischen einen recht guten Gebrauchtmarkt, auf dem PV-Bauteile teilweise sehr günstig erworben werden können, die noch viele Jahre halten (der Wechselrichter ist normalerweise das größte Problem). Für "Otto-Normalverbraucher" würde ich von 13+ Jahren ausgehen für eine neue Dachanlage. Für eine rasche und erweiterbare Umsetzung ist auch eine Balkonanlage oder Zaunanlage mit Modulwechselrichtern geeignet. Zwar in der Anschaffung / Modul teurer, aber flexibel erweiterbar und ohne große Montagekosten einrichtbar (auch durch die Familie zusammen, wenn nicht alle "linke" Hände haben). SG, Asurnipal (Diskussion) 09:56, 26. Jun. 2022 (CEST)
                Woher kommt dein Optimismus bzgl. des Einspeisetarifs und der relativ schnellen Amortisation? Ich lese anderswo eher Skepsis. --37.49.17.111 13:15, 26. Jun. 2022 (CEST)
                Ein von der Stadt Lübeck zur Verfügung gestelltes Berechnungsprogramm (www.solardach-luebeck.de) ergibt bei „sehr gut geeigneten“ (Süd-)Dächern und privater Nutzung eine Amortisationsdauer von 11 bis 12 Jahren (ohne Speicher). --Jossi (Diskussion) 14:40, 26. Jun. 2022 (CEST)
                Wo gibt es diesen Gebrauchtmarkt ? Auf eBay habe ich unter Solarmodule ca. 100 Gebrauchtangebote fuer PV-Module gesehen. Gibt es woanders weitere ? -- Juergen 217.61.194.137 15:24, 26. Jun. 2022 (CEST)

Ich würde an ganz anderer Stelle ansetzen und zwei Grundannahmen in Frage stellen: Wenn das Haus grundsätzlich gut gepflegt und regelmäßig renoviert wurde, dann wird es auch in 30 oder 50 Jahren noch stehen. Aus Sicht des Hauses sind die Investitionen also grundsätzlich sinnvoll und sollten nicht mit der eigenen Lebenserwartung verknüpft werden. Hier stellt sich jetzt aber die Frage: Wer soll das bezahlen? Und an der Stelle sollte auch umgedacht werden: Die Nutzung ist nicht ans Eigentum gebunden. Wenn das Haus verkauft (oder verschenkt?) wird, kann der neue Eigentümer die Investitionen übernehmen - er/sie hat auch länger was davon. Selbst kann man durchaus wohnen bleiben, sofern das vertraglich vereinbart wurde (Stichwort: Lebenslanges Wohnrecht)

Wer kommt denn als Erbe in Frage? Wenn das Haus heute verschenkt wird, fällt es später nicht mehr in die Erbmasse. Das kann auch steuerlich interessant sein. Im Verkaufs- oder Schenkungsvertrag kann ein lebenslanges Nutzungsrecht sowie die Verpflichtung zur Modernisierung vereinbart werden. Vielleicht kann das Haus auch so umgebaut werden, dass eine zweite Wohnung entsteht und die selbst zu unterhaltenden Räumlichkeiten entsprechend verkleinert werden. Auch mit Blick auf die Gartenpflege etc. kann das sinnvoll sein. Eine weitere Überlegung wäre die Umgekehrte Hypothek ("Hausrente"). Der Erwerber könnte ebenfalls zur Modernisierung verpflichtet werden. In jedem Fall würde aber der monatliche Etat steigen. (Dann gehen die Erben zwar u.U. leer aus, aber das ist deren Problem. Es könnte aber sinnvoll sein, das Thema "Haus" mal grundsätzlich in der Familie zum Gespräch zu machen).--Vertigo Man-iac (Diskussion) 10:18, 26. Jun. 2022 (CEST)

    @Arsunipal: das bedeutet, dass auch diese Investition sich erst bei denen amortisiert, die das Haus irgendwann übernehmen werden.
    Wenn ich den TO richtig interpretiere, gibt es mehrere Kinder und Enkel. Ich gehe jetzt mal vom besten Fall aus, dass es in der Familie keine Zerwürfnisse gibt und die Kinder zu gleichen Anteilen erben werden. Müssen die sich jetzt schon tatsächlich einig werden, was mit dem Haus passiert? Ob sie das Haus verkaufen oder selbst nutzen möchten? Wer weiß, was in 10+ Jahren ist? Wer weiß, ob in 10+ Jahren eines der Enkelkinder dort wohnen möchte? Und muss sich der TO tatsächlich darüber Gedanken machen? Oder kann er, so wie wir es mit unseren Eltern besprochen haben, entspannt zurücklehnen, das hart ersparte Geld für die letzten gemeinsamen Jahre nutzen und einen ruhigen Lebensabend haben und die Modernisierung des Hauses zu einem "Problem Anderer Leute" (nämlich uns Kindern) erklären. --2A02:8109:8300:697C:0:0:0:4F17 10:44, 26. Jun. 2022 (CEST)
      Richtige und wichtige Überlegungen, die wir aber ohne weitere Informationen nicht beurteilen können. Letztlich müssen die älteren Herrschaften eine Entscheidung treffen. Sie können das Problem den Erben überlassen - und müssen jetzt mit den hohen Heizkosten leben. Oder sie entscheiden sich jetzt, was mit dem Haus passieren soll, und können auf der Basis ihre verbleibenden Jahre in einem modernisierten Haus leben. Wenn sie selbst modernisieren, ist das Haus (als Erbteil) mehr wert, das zu vererbende Geldvermögen aber kleiner. Sie haben es aber selbst in der Hand, die Prioritäten zu setzen.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:57, 26. Jun. 2022 (CEST)

Die Betriebssysteme von zwei Rechnern tauschen? Inwieweit ist das BS an die Hardware gebunden?

Wenn hier schon mal über SSD und so diskutiert wird, hätte ich doch gern auch mal eine Frage:Ich wollte von zwei (fast) gleichen Samsung NC 10 Plus Netbooks mit WIN7 Starter die Festplatten samt Inhalt tauschen. Das eine hab ich mir 2010 neu gekauft und seit dem quasi ununterbrochen benutzt. Diverse Sachen sind darauf installiert und werden auch viel verwendet.

So abgerockt, wie der alte Rechner ist, wollte ich einen im besseren Zustand besorgen und den dann weiter verwenden und meine alte Festplatte (geklont und inzwischen 1 TB) da einpflanzen. Tatsächlich habe ich einen für kleines Geld gefunden. Der ist praktisch unbenutzt. Nur: geht das überhaupt? Was ist mit dem Windows-Key? Welcher gilt wo? Auf der alten Kiste ist der Key nicht mehr zu lesen und nur mit Spezialoptiken lässt er sich halbwegs erahnen.

Vermutlich muss ich die Keys nach der Transplantation neu eingeben oder gar freischalten lassen? Oder?

Ganz identisch sind die Rechner leider doch nicht. Das habe ich gemerkt, als ich dem "Neuen" mehr Speicher einsetzen wollte und erstaunt feststellte, dass der andere Riegel hat. Ich vermute, der "Neue" ist älter.

Ich habe keinerlei Lust Alles neu aufzusetzen, denn die Kiste läuft für ihr Alter erstaunlich flott und stabil. Die ganzen Einstellungen bekomme ich nie wieder hin, geschweige denn die Installationsfiles manch eines liebgewonnenen Programms darauf.

Ich könnte die abgerockte Hardware einfach aufgeben und Alles (HD, BS und Software) auf den besseren transferieren (wenn's denn überhaupt geht?). Ich mag nix entsorgen, was noch funktioniert. Als Messknecht im Elektroniklabor ist der noch gut genug. Das macht momentan der besser erhaltene.

Wäre es mit beiden Keys möglich, einfach die Platten zu tauschen? Was, wenn nur einer der Keys bekannt ist (bleibt)?

Hmm - SSD - *grübel* - das wäre der potenzielle zweite Schritt. Vielleicht lass ich den ersten Schritt weg und klone direkt die alte HD auf SSD, pflanz die in den "neuen" Rechner (für den der Key ja bekannt ist) und (hoffentlich) gut....

Wenn das klappt und mich die oben erwähnten Probleme nicht zu sehr heimsuchten, hätte ich zwei Rechner auf etwa gleichem Stand. --93.133.112.82 18:00, 25. Jun. 2022 (CEST)

    Wenn die Hardware identisch oder nahezu identisch ist, klappt das in der Regel völlig problemlos.
    Ein Problem könnte sein, dass die Aktivierung ungültig wird, wenn die Festplatte in den anderen Computer wandert. Das ließe sich ggfs. durch ein Upgrade auf eine höhere Edition (z. B. Home Premium) lösen (oder man lebt mit einem unaktivierten Windows). -- 2A02:908:121:9900:F41F:68E8:6FD:B6F3 18:07, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Danke! Das macht schon mal Hoffnung. :-) --93.133.112.82 19:07, 25. Jun. 2022 (CEST)

Hast du ein MS-Online-Benutzerkonto? Damit lässt sich die Aktivierung wohl recht gut übertragen, auch bei Rechnerwechsel. Hab ich aber auch noch nie gemacht, meine Linuxe ließen sich immer vollkommen problemlos umbetten. --Kreuzschnabel 19:13, 25. Jun. 2022 (CEST)

    Nimm Magical Jellybean Key Finder und lies damit die Product Keys aus, bevor Du irgendwelche Hardwarearbeiten machst. Dann Rechner wie gewünscht umbauen. Falls die Windowsaktiverung dann erneuert werden muss, gibst Du den Key des alten Rechners ein und aktivierst das dann per Telefon. OEM-Windows-Lizenzen zu transferieren ist in Deutschland legal, auch wenn Microsoft da immer wenig kooperativ ist. Im Zweifelsfall hilft ein Hinweis auf die OEM-Version-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Az. I ZR 244/97 vom 6. Juli 2000). --Rôtkæppchen₆₈ 19:22, 25. Jun. 2022 (CEST)
      Euch auch nochmal herzlichen Dank! Ein MS-Benutzerkonnto habe ich leider (?) nicht. Über den Key-Finder war ich auch schon gestolpert. Was der ausspuckte, korrelierte so gar nicht mit dem, was auf dem Aufkleber stand bzw. auf dem anderen zu erahnen war. Ist das normal und ggf. egal, weil die Keys nur bestimmten Mustern entsprechen müssen, um akzeptiert zu werden? Oder hat das Ergebnis nichts mit den Aufklebern zu tun? Ich denke, ich werde das so machen, wie mir gestern beim Schreiben zuletzt in den Sinn kam. Den alten Rechner auf SSD klonen und diese in den neuwertigen migrieren. --2.244.121.226 08:44, 26. Jun. 2022 (CEST)
        Es kommt darauf an. Mein alter, mittlerweile verschrotteter Samsung NP-N140 (ein Verwandter des NC10 Plus) hatte rückseitig einen Aufkleber mit einem Windows-7-Starter-Productkey. Drauf war aber ein selbst installiertes Windows 7 Professional. Mit deaktiviertem Compositing lief das wunderbar. Ich hab in den vergangenen Jahren verschiedene Fertig-PCs mit Windows 8/10 Home gekauft. Da ich aber auch privat ausschließlich Windows 10/11 Pro nutze, hab das mit vorhandener Lizenz überall drüberinstalliert. Das war teilweise ein Krampf und eine Jonglage mit generischen Keys und meinem Microsoft-Account. --Rôtkæppchen₆₈ 10:34, 26. Jun. 2022 (CEST)
          Jo, ich weiß, dass die verwandt sind. Mich hat die Vielfalt der Samsung-Netbooks damals erschlagen und ich habe die Unterschiede nicht verstanden. Ich wusste nur, dass ich kein integriertes Mobilmodem haben wollte und hab mich dann für das preiswerteste Modell entschieden. --2.244.121.226 14:08, 26. Jun. 2022 (CEST)
        Wenn der ausgelesene Key nicht mit dem auf dem Aufkleber uebereinstimmt, koenntest Du Glueck haben und tatsaechlich zwei Lizenzen haben: Viele in Massen mit vorinstalliertem Windows produzierte Computer haben einen im BIOS integrierten Windows-Key, der sich dadurch auszeichnet, dass er mit einem immer gleichen Windows-Image eingesetzt werden kann, ohne dass man einen Key eingeben muss. Falls das auf beiden Netbooks zutrifft, koennte es sein, dass die Aktivierung nach dem Umbau der Festplatte (bzw. dem Transfer auf SSD) automatisch erneuert wird, ohne dass man einen neuen Key eingeben muss.
        Der Zweck des separaten Keys auf dem Aufkleber besteht darin, dass man damit Windows mit einem Standard-Download-Image neu installieren und dann mit diesem Key aktivieren kann. Der Key auf dem Aufkleber laesst sich ohne eine solche Neuinstallation auch unabhaengig von dem im BIOS eingebauten Key auf anderer Hardware (oder auch in einer virtuellen Maschine) verwenden. (Ob das legal waere, weiss ich allerdings nicht.) -- Juergen 217.61.194.137 11:49, 26. Jun. 2022 (CEST)
          Hast Du mal ein Beispiel dafür? Normal ist, dass kein Kleber mit Product Key mitgeliefert wird, sondern nur ein Echtheitskleber ohne Key, wenn der Product Key im TPM hinterlegt ist. Ein Product-Key-Aufkleber wird nur bei Rechnern ohne TPM mitgeliefert. --Rôtkæppchen₆₈ 13:40, 26. Jun. 2022 (CEST)
          Danke für die Erklärung! Dann habe ich womöglich vier Lizenzen? Letztendlich ist das egal, denn der mit dem unleserlichen Aufkleber bleibt wie er ist und bei dem anderen kann ich mir dann aussuchen, ob die vom Aufkleber oder die ausgelesene verwendet wird, oder? --2.244.121.226 14:02, 26. Jun. 2022 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 2.244.121.226 16:22, 26. Jun. 2022 (CEST)

26. Juni

Musste man früher vorspülen?

Hi, mir ist aufgefallen, dass Boomer gerne und viel vorspülen, obwohl es nichts bringt, und die Spülmaschine nach dem Start erst Mal zehn Minuten lang eh nichts anderes macht. Mich würde der Grund interessieren - war das früher anders, und Spülmaschinen brauchten das, oder ist es eher etwas psychologisches, viel Arbeit bedeutet viel sauber oder so?

--2A01:598:C854:DCCC:45D1:2D0D:AFC4:B32A 12:42, 26. Jun. 2022 (CEST)

    Soweit ich weiß, mußte man auch vor 35 Jahren bei Geschirrspülmaschinen nicht vorspülen. Vielleicht wissen es etliche ältere Leute einfach nicht, dass Vorspülen vor Nutzung einer Spülmaschine falsch ist. Und glauben intuitiv, sie würden dem Geschirrspüler helfen. Siehe auch: https://www.geschirrspueler-test.eu/geschirr-vorspuelen-sinnvoll-oder-nicht Lg --Doc Schneyder Disk. 13:13, 26. Jun. 2022 (CEST)
      Auch vor 50 Jahren musste das nicht gemacht werden. Ich kenne niemanden, der das tut. Wenn meine Spülmaschine das Geschirr nicht mehr sauber bekommt, dann deshalb, weil sie selbst einen Reinigungsdurchlauf nötig hat oder weil der Dreck total angetrocknet ist. Dann hilft es, die Maschine beim programmäßigen Vorspülen anzuhalten und die Feuchtigkeit länger einwirken zu lassen. --2.244.121.226 13:49, 26. Jun. 2022 (CEST)
        "Total angetrocknet" ist für mich hier das entscheidende Stichwort. Je nach Haushaltsgröße kriegt man die Spülmaschine ja kaum voll, bevor das Zeug völlig festtrocknet. --L47 (Diskussion) 15:02, 26. Jun. 2022 (CEST)
          Genau: Wenn die Alternative zum Vorspuelen darin besteht, die Spuelmaschine nur halb voll in Betrieb zu nehmen, dann ist das Vorspuelen auch heute noch sinnvoll. -- Juergen 217.61.194.137 15:46, 26. Jun. 2022 (CEST)

Kommt drauf an, was Du mit "vorspülen" meinst. Den groben Dreck abkratzen oder abspülen finde ich schon sinnvoll. Ich jedenfalls habe keine Lust, alle naselang den Siff aus den tiefsten Verwinkelungen des Spülmaschinen-Abflusses rausholen zu müssen. Das macht nämlich auch der beste Reinigungsdurchlauf nicht. --217.239.15.50 14:46, 26. Jun. 2022 (CEST)

    Doch, macht er, und ist nicht sinnvoll. Eine Kurze Recherche wird dir viel Wasser, Energie und künftige Lebenszeit sparen. --2A01:598:C854:DCCC:45D1:2D0D:AFC4:B32A 14:57, 26. Jun. 2022 (CEST)
        Da ich seit nun über 40 Jahren diverse Spülmaschinen genutzt habe, kratze und spüle ich den groben Dreck vom Geschirr, weil es sich empirisch ergeben hat, dass ansonsten das Auslaufsieb der Spülmaschine (sehr) häufig zu reinigen ist und die Spülergebnisse bei einem zugesifften Ablaufsieb zu wünschen übrig lassen, was dazu führt, dass einiges ein zweites Mal zu spülen ist. In Gebrauch sind seit bummelig 30 Jahren Spülmaschinen aus Gütersloh. Besonders Fleischstückchen und stärkehaltige Sachen sind problematisch, Fett eher weniger. --Elrond (Diskussion) 15:50, 26. Jun. 2022 (CEST)
      Schön, dass Du meine Spülmaschine so gut kennst. Diese "kurze Recherche" mache ich sowohl mit meiner aktuellen, hochmodernen neuen wie auch mit der vorigen, langjährig erprobten regelmäßig. Der Reinigungslauf kann vielleicht viel wegätzen, aber bei der mechanischen Entfernung von Schmutz aus den hintersten Winkeln stößt er an Grenzen. --217.239.15.50 15:37, 26. Jun. 2022 (CEST)

Faszinierend. Vorspülen oder nicht, das scheint geradezu ideologische Dimensionen zu haben, mit erheblichem Potential zu missionarischer Aktivität. Ich fürchte, wenn wir jetzt noch das Thema "Spülbürste vs. Spülschwamm" in den Raum werfen, entfachen wir einen Glaubenskrieg. --217.239.15.50 16:17, 26. Jun. 2022 (CEST)

    Mikrofasertuch. --Rôtkæppchen₆₈ 16:22, 26. Jun. 2022 (CEST)
      Meine zwei Teller spüle ich sowieso viel lieber von Hand. :-) --Jossi (Diskussion) 16:26, 26. Jun. 2022 (CEST)
    Luffaschwamm; wenn der genug Biomasse akkumuliert hat, kommt er auf den Kompost. --Elrond (Diskussion) 19:33, 26. Jun. 2022 (CEST)

Natürliche Corona-Resistenz

Ich habe gehört, dass es vereinzelt offenbar Menschen gibt, die für das Corona-Virus aus irgendeinem Grunde nicht empfänglich sind. Nun wollte ich darüber mal mehr lesen, aber meine Google-Versuche sind gescheitert. Wenn ich nach "natürliche Immunität" oder ähnlichen Suchwörtern google, dann kriege ich immer nur Vergleiche zwischen Genesenen ("natürliche") und Geimpften ("künstliche" Immunität) angezeigt; das meine ich ja nicht. Hat jemand eine Idee, wonach ich suchen muss? Oder haben wir selber was dazu? Danke, --217.239.15.50 14:51, 26. Jun. 2022 (CEST)

    Soweit ich das mitbekommen habe, nennt sich das "Sterile Immunität". Etwas, was mit der noch nicht zugelassenen "Nasenspray-Impfung" erreicht werden soll/kann. Die Viren werden schon in den oberen Atemwegen erkannt und bekämpft. Vor einigen Wochen war ich in einer Situation, die sich im Nachhinein als Infektionsherd herausstellte. Es hat mich trotzdem nicht erwischt. Keine Symptome, keine positiven Tests. Warum auch immer. --2.244.121.226 15:58, 26. Jun. 2022 (CEST)
    Kreuzimmunität --217.138.222.228 17:25, 26. Jun. 2022 (CEST)

--Christian140 (Diskussion) 15:13, 26. Jun. 2022 (CEST)

      Interessant, danke! Bei den ersten beiden Artikeln allerdings geht es ja eher um die generelle Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken, die natürlich von einer Reihe verschiedener Faktoren abhängt.
      Die Person, von der ich das jetzt konkret gehört hatte, hat das irgendwie wohl von wissenschaftlicher Seite bestätigt bekommen, dass sie konkret unempfänglich für Corona ist. Ich hatte leider keine Gelegenheit, genauer nachzufragen. Es klang aber seriös, und es geht auch nicht um Impfgegner oder derartiges. Am ehesten noch kommen wohl in der dritten Quelle erläuterten "genetischen Faktoren" in Frage.
      Falls jemand noch mehr findet, immer her damit! --217.239.15.50 15:30, 26. Jun. 2022 (CEST)

Grenzziehung im Bodensee und Größe des Staatsgebietes

So wie ich das verstanden habe, sind die Staatsgrenzen im Bodensee nicht definiert. Woher kennt man dann die genauen Flächeninhalte der Staatsgebiete von der Schweiz, Österreich und Deutschland? --188.23.205.87 18:58, 26. Jun. 2022 (CEST)

Zensus

Weiss jemand zufällig ob es eigentlich eine Pflicht gibt mit dem Zensus-Befrager persönlich zu sprechen?

Wenn man mit dem Befrager telefoniert und den Rest online beantwortet geht das auch?

--2003:DC:7F0E:2A16:7803:15F1:F904:6B2 19:25, 26. Jun. 2022 (CEST)

    Die Befragung ist eine Stichprobe, um die Datenqualität der Melderegister zu verifizieren.[10] Und wie für alles andere besteht Auskunftspflicht, --He3nry Disk. 19:31, 26. Jun. 2022 (CEST)
      Die Frage ist jetzt nicht nach der grundsätzlichen Teilnahmepflicht was ja der Fall ist sondern danach ob wirklich auch eine Pflicht besteht mit dem Befrager persönlich zu sprechen --2003:DC:7F0E:2A16:7803:15F1:F904:6B2 19:39, 26. Jun. 2022 (CEST)

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